Grüne Branche

Gewinn niedriger als 2007

Bad Homburg. Der durchschnittliche hessische Zierpflanzenbaubetrieb erreichte im Jahr 2008 einen Umsatz von 371.000 Euro und einen Gewinn von 39.000 Euro. Umsatz und Gewinn waren 2008 damit etwas niedriger als 2007, aber höher als im langfristigen Vergleich. Dies ergab eine Schnellauswertung der Buchführungsergebnisse von 17 Betrieben, durchgeführt von der Buchstelle für Gartenbau (Bad Homburg) gemeinsam mit der Gartenbau-Unternehmens-Beratungsgesellschaft. Wegen der kleinen Anzahl ist es keine statistisch genaue Analyse, doch lassen sich Trends erkennen. Mit der hessischen Schnellauswertung liegen erste konkrete 2008er Zahlen über die Entwicklung im Zierpflanzenbau vor. Eine solche Analyse wird seit 1991 jährlich zu Jahresbeginn durchgeführt. Im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2008 betrug der gemittelte Umsatz rund 352.000 Euro. Der Umsatz 2008 mit 371.000 Euro war damit um gut fünf Prozent über dem langfristigen Durchschnitt, andererseits um über fünf Prozent niedriger als 2007.

Ähnlich entwickelten sich die Gewinne. 18-jähriger Durchschnitt: 36.700 Euro. Der Gewinn im Jahr 2008 (39.000 Euro) war höher als im langfristigen Durchschnitt, aber um 2.000 Euro niedriger als 2007 und um 4.000 Euro unter dem sehr guten Wert aus dem Jahr 2006.

Der durch Gewinn plus AfA berechnete Cash-Flow sank von 53.000 Euro auf 50.000 Euro. Hier war der 18-jährige Durchschnitt etwas höher als der Cash-Flow im Jahr 2008.

Aufwandsposten

Was Kostenpositionen angeht, so weist die Schnellauswertung für den Durchschnitt der 17 Betriebe im Jahr 2008 aus:

• 175.000 Euro für den Materialaufwand,

• 79.000 Euro für Personalaufwand,

• 11.000 Euro für Abschreibungen,

• 7.000 Euro Zinsaufwand,

• 72.000 Euro allgemeiner Betriebsaufwand.

Der Materialaufwand war real niedriger als 2007.