Grüne Branche

Girls‘ Day: Gärtnereien laden Mädchen ein

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Ob Friedhofsgärtner, Baumschuler oder GaLaBauer – die insgesamt sieben Fachrichtungen des Berufs Gärtner werden landläufig immer noch als „Männerdomäne“ wahrgenommen. Am bundesweiten Girls‘ Day (26. April) wollen zahlreiche Betriebe der Grünen Branche mit diesem Vorurteil aufräumen.

Beim Girls‘ Day haben Mädchen unter anderem die Gelegenheit, in den Berufsalltag eines Gärtners hineinzuschnuppern. Foto: GMH

Mädchen lernen „Männerberufe“ kennen

An dem sogenannten Zukunftstag haben Schülerinnen ab der 5. Klasse Gelegenheit, überwiegend von Männern besetzte Berufe aus nächster Nähe – nämlich direkt in den Betrieben – kennenzulernen. Auch zahlreiche Gärtnereien wollen den Girls‘ Day in diesem Jahr nutzen, um junge Mädchen für den Beruf Gärtner zu begeistern, wie der Zentralverband Gartenbau (ZVG) mitteilt.

„Der Girls‘ Day ist ein hervorragendes Instrument für die Nachwuchsgewinnung und Berufsbildaufklärung. Die Teilnehmerinnen lernen den Betrieb kennen, probieren sich an den alltäglichen Arbeiten und erfahren alles zu den vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Gartenbau“, zählt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer die Vorzüge des Zukunftstags für Mädchen auf.

Rund 1,8 Millionen Teilnehmerinnen seit Start des Girls‘ Day

Pro Jahr nehmen rund 100.000 Schülerinnen am Girls‘ Day teil – seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 insgesamt etwa 1,8 Millionen. Immerhin 40 Prozent der Teilnehmerinnen wollten danach ein Praktikum oder sogar eine Ausbildung in dem am Zukunftstag kennengelernten Beruf absolvieren.

Und etwa ein Drittel der beteiligten Unternehmen hat Bewerbungen von Mädchen erhalten, die am Girls‘ Day in den betreffenden Betrieb hineingeschnuppert hatten.