Grüne Branche

Gläserne Blume: Transparenz im globalen Blumenhandel

„Blumen- und Pflanzenhandel mit offenen Karten“ war eine Diskussionsveranstaltung überschrieben, die im NRW-Pavillon auf der Floriade im niederländischen Venlo stattfand. Nachhaltigkeit in Pflanzenproduktion und -handel interessiert Verbraucher heute mehr denn je. 

Diskussionsrunde mit Silke Peters, Markus J. K. Wessel, Maurice Stanszus und Annegret Winzer. Foto: Gabriele Friedrich

Eingeladen hatte der Verband des Deutschen Blumen-Groß- und Importhandels (BGI) zusammen mit dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Rund 60 Interessierte waren gekommen und erörterten das Thema Nachhaltigkeit und Transparenz aus verschiedenen Blickwinkeln. Darunter Groß- und Einzelhändler sowie Vertreter von Kammern, Verbänden und Zertifizierungsorganisationen.

Das Interesse an nachhaltig produzierten Blumen ist groß. Für Verbraucher ist es wichtig zu wissen, woher die Rose kommt und wie sie produziert wurde. Der Informationsbedarf erstreckt sich von Angaben zu Ökobilanzen bis zu sozialem Engagement. Darin besteht die Chance für Handelsunternehmen, Fairtrade-Produkte werden immer stärker nachgefragt.

Welche Meinung die Diskussionsteilnehmer zum Thema Grenzen der Offenlegung bei Produktion und Handel vertraten, wann Siegel wirklich sinnvoll sind und welche Punkte in Venlo noch zur Sprache kamen, lesen Sie in unserer aktuellen TASPO Ausgabe 26/2012. (ts)