Grüne Branche

Glücksklee: Zwiebeln aus Dänemark

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Ein Brand hat 2016 rund 80 Prozent der Glücksklee-Blumenzwiebeln aus niederländischer Produktion vernichtet. Blume 2000 wird in diesem Jahr dennoch die beliebte Pflanze zu Silvester und Neujahr verkaufen, bezieht das Unternehmen seine Ware doch aus einer Gärtnerei in Dänemark.

Rund 200.000 Glücksklee-Pflanzen will Blume 2000 in diesem Jahr anbieten. Foto: Blume 2000

Glücksklee: Blume 2000 kooperiert mit dänischer Gärtnerei

Seit über 20 Jahren besteht die Kooperation der beiden Betriebe – Glück im Unglück sozusagen. Der Brand in einem Kühlhaus im niederländischen Lommerse-Uitendaal trifft den europäischen Markt nämlich spürbar. Immerhin wird dort der Großteil aller Glücksklee-Blumenzwiebeln gelagert, die für diesen Wirtschaftsraum bestimmt sind. Bevor sie eingetopft und in den Handel verschickt werden, ruhen die Zwiebeln rund ein Jahr die in den Kühlräumen.

Supermärkte vor Engpässen bei Glücksklee?

Vor allem Supermärkte, die die Pflanzen in großen Stückzahlen anbieten, stehen vor einem Engpass. „Um so glücklicher“, so Blume 2000 Marketingleiterin Ulrike Heuser, „schätzen wir uns bei Blume 2000, dass unsere Kunden nicht leer ausgehen müssen. Damit das Glück komplett ist, werden wir neben dem Glücksklee-Mitbringsel – wie gewohnt – auch das Glücksschwein und den Schornsteinfeger im Angebot haben. 2017 kann also kommen!“

Aufgrund der Kooperation mit der dänischen Gärtnerei will Blume 2000 in diesem Jahr trotzdem 200.000 Glücksklee-Pflanzen verkaufen. Die Verkaufsphase des Klees startet traditionell am 27. Dezember und dauert bis zum Geschäftsschluss am 31. Dezember 2016.