Grüne Branche

Goji-Beeren aus dem Handel genommen

Auf "überhöhte Pestizidrückstände in asiatischen Goji-Beeren" hat das baden-württembergische Verbraucherschutzministerium hingewiesen. Bei 13 von 15 Proben getrockneter Goji-Beeren wurden Anfang des Jahres Auffälligkeiten festgestellt. Rückstände des Pflanzenschutzmittels Acetamiprid lagen teilweise deutlich über den gesetzlich zulässigen Höchstmengen. Für die Verbraucher bestehe keine direkte Gesundheitsgefahr, die überhöhten Pestizidrückstände in asiatischen Goji-Beeren seien aber nicht zu tolerieren, sagte der baden-württembergische Verbraucherschutzminister Rudolf Köberle. Die betroffenen Beeren wurden, soweit noch vorhanden, von den Behörden aus dem Handel genommen. Daneben will sich Baden-Württemberg in Berlin und Brüssel für gezielte Einfuhrkontrollen von Goji-Beeren aus China stark machen. Details zur Untersuchung der Goji-Beeren finden Sie unter www.ua-bw.de. Dort weist das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA) darauf hin, dass Goji-Beeren auch im eigenen Garten angebaut und geerntet werden können. Die frostresistenten Bocksdorn-Sträucher sind im Fachhandel erhältlich und gedeihen gut in Deutschland.