Grasgrün und stark: der „Hulk“ im Garten- und Landschaftsbau

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Der „Hulk“ und sein Team beim Dortmunder GaLaBau-Unternehmen Linneweber. Foto: Cat

Viele Garten- und Landschaftsbauer lieben ihre Maschinen – kein Wunder, bei der riesigen Auswahl an „Spielzeug für große Kinder“, die der Markt bietet. Beim Dortmunder GaLaBau-Unternehmen Gerd Linneweber geht die Liebe zur Maschine so weit, dass das Unternehmen seinem neuesten Spielzeug sogar einen eigenen Namen gegeben hat: „Hulk“ heißt die grasgrün lackierte Raupe von Caterpillar, benannt nach der bekannten Superhelden-Figur aus den Marvel-Comics.

Kettendozer in den Firmenfarben des GaLaBau-Unternehmens

Der „Hulk“ ist eigentlich ein Kettendozer der Baureihe Cat D6N. Doch anstatt in dem für Caterpillar typischen Gelb, arbeitet er beim Unternehmen Linneweber in den grasgrünen Firmenfarben. Die Aufgabe des Superhelden ist in Dortmund ganz klar: Der „Hulk“ ist zum Modellieren von Flächen mit anschließendem Oberbodenauftrag vorgesehen. Das grüne Ungetüm findet auch im Erdbau ein Betätigungsfeld. Dort soll er vor allem Planum anlegen. Zu den jüngsten Aufträgen des „Hulk“ gehörte nach Angaben von Zeppelin-Cat Flächen für Lärmschutzwände an der ehemaligen Sinteranlage auf der Westfalenhütte zu profilieren.

Wie stark ist der „Hulk“ eigentlich?

Kenner der Filme und Comicbücher rund um den grünen Superhelden wissen: Der „Hulk“ ist stark. Doch wie stark ist er genau? Die fiktive Version des „Hulks“ hat nach Angaben von Kennern eine praktisch unbegrenzte Stärke – in den Comicbüchern hebt er ganze Berge oder haut auch mal eine Delle in das Universum selbst. Bei Linneweber lässt sich die Stärke ihres „Hulks“ wesentlich klarer festlegen: Eine maximale Leistung von 133 Kilowatt kann er stemmen.

Dass der „Hulk“ gerade jetzt zum Team Linneweber dazugestoßen ist, ist für das Unternehmen ein Segen. „Wir haben noch viele Aufträge vom Jahresanfang abzuarbeiten und können so unseren Baustellenbetrieb in der gegenwärtigen Corona-Krise unter Beachtung der Hygieneregeln und Einhaltung des Sicherheitsabstands aufrechterhalten“, so Frank Linneweber, einer der Geschäftsführer. Der „Hulk“ bringt neben seiner rohen Kraft auch technische Neuerungen mit ins Unternehmen. Bisher wurde bei Linneweber mit Lasertechnologie gearbeitet, der neue Kettendozer verfügt über eine GPS-Steuerung.

Superheld ermöglicht modernes Arbeiten

CAD-Daten wurden schon lange auf Baustellen benutzt, jedoch noch nicht optimal. „Bislang lief unser Dozer eher nebenher und erzielte nicht die Auslastung. Doch das soll sich ändern, weil Arbeiten, die eine 3D-Steuerung erfordern, immer mehr werden und hier eine größere Nachfrage herrscht“, so Frank Linneweber. Um diese modernen Arbeiten durchzuführen hat das Unternehmen sich den „grünen Helden“ zur Unterstützung gerufen.

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