Grüne Branche

Greenpeace kritisiert Supermärkte

In den Niederlanden übt Greenpeace Druck auf Supermärkte aus, so der Newsletter von „De Boomkwekerij“ am 18. April. In seinem Bericht „Bijensterfte in het schap“ kritisiert der Umweltverband die Supermarktketten Jumbo, Lidl und Alber Heijn und fordert, dass diese ihren Lieferanten für Gemüse, Obst und Zierpflanzen Auflagen für den Pflanzenschutzgebrauch machen. Als Vorbild nennt Greenpeace die Vorgaben des deutschen Discounters Aldi.

Greenpeace gibt den Supermarktketten die Verantwortung für einen Rückgang an Wildbienen, Schmetterlingen und Vögeln durch intensive Landwirtschaft und Pflanzenschutzmitteleinsatz. Sowohl der Verband der Landwirte und Gärtner (LTO) als auch die Vertretung der Pflanzenschutzmittelindustrie Nefyto bezeichneten die Greenpeace-Aktion als „kontraproduktiv“ und forderten die Umweltorganisation zu konstruktiver Zusammenarbeit mit Landwirtschaft und Gartenbau auf. HB/db
 
www.greenpeace.nl/Global/nederland/report/2016/duurzame...

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