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Griechenland: Keine Lockerung des russischen Importstopps

Der griechische Premier Alexis Tsipras sprach in dieser Woche bei Vladimir Putin vor. Unter anderem stand eine Lockerung des Importstopps für Lebensmittel zur Debatte. Medienberichten zufolge hat Russland diesem Anliegen aber nicht nachgegeben.

Verkniffenes Lächeln: Griechenland und Russland konnten sich nicht auf eine Lockerung des Imporstopps einigen. Foto: Regierung Griechenland

Für Griechenland sei das Lebensmittelembargo für Produkte aus der EU eine harte Nuss, wie verschiedene Medien meldeten. Laut Focus Online seien im schuldenbelasteten Mitgliedsstaat der Union 600.000 Tonnen Obst und Gemüse aufgrund des Embargos verrottet.

Russland wichtiger Handelspartner für Griechenland

Russland sei ein wichtiger Handelspartner für Griechenland. Deshalb hätten sich Tsipras und Putin während eines Treffens genau dieser Thematik gewidmet. Trotz des Treffens hat sich nichts am Bestehen des Embargos geändert.

Türkei nicht vom Importstopp betroffen, Steigerung des Exports

Für die Türkei beispielsweise ist das Embargo für Lebensmittel aus der EU von Vorteil. Wie Fruchthandel News meldet, habe sich das Exportvolumen im Vergleich zum Vorjahr von 970 Tonnen einen Sprung auf 5.745 Tonnen hingelegt. Damit importiere Russland ebenso viel Gemüse aus der Türkei wie etwa Syrien oder Deutschland. (ts)