Grüne Technik für grüne Berufe

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Dank Elektroantrieb fast lautlos: der Radlader 5055e von Kramer. Foto: LWG Veitshöchheim

Elektromobilität ist auch bei Nutzfahrzeugen zunehmend ein Thema. Um die Energiewende im GaLaBau ging es daher auch beim diesjährigen Veitshöchheimer GaLaBau-Herbst der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG). Hier stellte die Abteilung Landespflege zum Beispiel den Kramer 5055e vor, den ersten allradgelenkten, vollelektrisch betriebenen, kompakten Radlader.

Mit über vier Tonnen sei dieser zwar relativ schwer, doch dank des Elektroantriebs sind bei voller Fahrt nur die Abrollgeräusche der Reifen zu hören. Zudem verursache der 5055e keine Emissionen, betont der Hersteller.

Derzeit sind e-Radlader und Co. auf den Baustellen noch klar in der Minderheit, so Lydia Piller von der Abteilung Landespflege. Sie bearbeitet dort das Projekt „LandSchafftEnergie“ des Freistaats Bayern zur Förderung der Energiewende in den grünen Arbeitsbereichen. Hohe Anschaffungskosten und Unsicherheit über die Ausdauer der Batterie würden viele potenzielle Kunden abschrecken, so Piller. Langfristig sei aber damit zu rechnen, dass die Preise sinken und dass sich das Kräfteverhältnis zwischen konventionellem und Stromantrieb umkehrt.

Die Zahlen zeigen, dass sich schon heute eine Anschaffung lohnt, sagt Lydia Piller. In einem Praxisversuch wurde der Kramer Radlader 5055e in verschiedenen GaLaBau-Betrieben unter Baustellenbedingungen geprüft – und hat den Testlauf in Sachen Akkuleistung und Handling bestanden. LWG/db


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