Grüne Branche

Gute Vorbilder in verschiedenen Städten

Bis zum Sommer dieses Jahres wurden die ordnungsbehördlichen Beisetzungen in Gelsenkirchen in normalen Urnenreihengrabfeldern auf den kommunalen Friedhöfen durchgeführt, so wie sie anfielen. Die Gräber wurden dann nicht bepflanzt und auch kein Grabstein gestellt.

Durch die Intervention der Kirchen – getrieben von der Erkenntnis, dass Gemeindemitglieder beerdigt wurden, ohne dass die Gemeinde es überhaupt mitbekam und somit dann auch ohne Beistand – werden die Beerdigungen nun zu festen, öffentlich bekannten Terminen vorgenommen, und zwar immer mit geistlichem Beistand der christlichen Kirchengemeinden. Je vier Urnen werden nun in gesonderten Urnen-Wahlgräbern nur noch auf dem Hauptfriedhof in Buer beigesetzt.
Die Gräber werden anschließend mit Waldsteinia bepflanzt und die christlichen Kirchen haben die Bestrebung, jedem Verstorbenen einen Grabstein zu setzen. In den einmal im Quartal abgehaltenen ökumenischen Gottesdiensten, die jeweils mit einer großen Traueranzeige angekündigt werden, werden alle Namen der Verstorbenen verlesen. Mehr dazu in der November-Ausgabe der Friedhofskultur auf Seite 21.