Hagel zertrümmert Gewächshaus

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Das Unwetter kam mit bis zu hühnereigroßen Hagelkörner daher. Foto: Etienne Marais / Pixabay

Wie das Westfalen-Blatt berichtet, habe ein Hagelunwetter über dem nordrhein-westfälischen Daseburg im Kreis Höxter Autos verbeult und mehrere Gewächshäuser einer Gärtnerei zerschlagen. Hohe Ernteeinbußen werden hier zu erwarten sein.

Unwetter trifft Stadtteil Daseburg besonders

In der Stadt Warburg habe es laut Medienberichten 20 Liter Regen pro Quadratmeter gegeben, womit die Stadt das am stärksten betroffene Gebiet in NRW war. Im Stadtteil Daseburg allerdings wurden laut Westfalen-Blatt in der Zeit zwischen 4 und 8 Uhr Niederschläge von mehr als 40 Litern pro Quadratmeter gemessen. Neben Regen kam hier auch starke Hagelschauer vom Himmel und hinterließen erheblichen Schaden. Neben beschädigten Autos, Häuser- und Scheunendächern traf es eine Gärtnerei in der Lütgeneder Straße besonders hart.

148 zerstörte oder beschädigte Scheiben

Die von Familie Wecker geführte Gärtnerei habe demnach große Schäden zu verzeichnen. Auf dem 2.500 Quadratmeter großen Gelände richteten die Hagelkörner besonders an den Gewächshäusern große Schäden an. Laut Westfalen Blatt habe ein Mitarbeiter der Versicherung der Weckers vor Ort 148 beschädigte oder zertrümmerte Scheiben an den Gewächshäusern gezählt. Laut Aussage der Betriebsinhaber startete das Unwetter gegen 3.45 Uhr nachts und legte aber um 4.30 Uhr erst richtig los. Es kamen demnach teils hühnereigroße und spitze Hagelkörner vom Himmel, die gnadenlos in die Scheiben der Gewächshäuser einschlugen.

Beschädigte Paprika- und Tomatenpflanzen

Doch nicht nur die Scheiben der Gewächshäuser seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Nachdem sich Familie Wecker am nächsten Morgen ein Bild vom entstandenen Schaden machte, wurde das Ausmaß erst richtig deutlich. Paprika- und Tomatenpflanzen, die in den Gewächshäusern stehen, waren dem Hagen ohne Dach vollkommen ausgesetzt. Doch das vierstündige Unwetter setzte nicht nur der Gärtnerei der Weckers mächtig zu, auch die landwirtschaftlichen Flächen rund um die Ortschaft werden wohl Ernteausfälle zu beklagen haben. Zu Personenschäden sei es laut der örtlichen Feuerwehr allerdings nicht gekommen, denn Notrufen seien in der Nacht nicht eingegangen.