Grüne Branche

Hans Hachmann verstorben

Völlig unerwartet verstarb Anfang März der weltweit anerkannte Baumschuler und Rhododendronzüchter Hans Hachmann aus Barmstedt kurz vor seinem 74. Geburtstag. Während seiner Wanderjahre kam er erstmals 1950/51 mit der Rhododendronzüchtung in Berührung, die ihn Zeit seines Lebens nicht mehr losließ. Hachmann beschäftigte sich darüber hinaus auch mit der Züchtung von Potentillen und in jüngerer Zeit Ilex. Unzählige Auszeichnungen, nationale und internationale Preise und Medaillen, darunter der Gold Medal Award der American Rhododendron Society, belegen den großen Erfolg seiner Arbeit. Sein Baumschulunternehmen, das heute von Sohn Holger Hachmann geführt wird, wandte sich verhältnismäßig früh dem Privatverkauf zu. Ein großflächiger Ausstellungsgarten mit rund 3000 verschiedenen Pflanzen ist jährlich zur Rhododendronblüte Anziehungspunkt für viele Fachbesucher und Hobbygärtner.