Grüne Branche

Heimwerken und Garten: Kundenverhalten analysiert

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Das Innovation-Store-Netzwerk hat eine Studie zur Analyse des Kundenverhaltens für den Bereich Heimwerken und Garten vom IFH Köln durchführen lassen. Das Ergebnis: Der Online-Riese Amazon ist mittlerweile die wichtigste Anlaufstelle für Endverbraucher.

Verbraucherverhalten: Amazon ist in jede vierte Vorkaufsroutine für Produkte im Bereich Haus und Garten eingebunden. Foto: IFH Koeln

Online: Amazon fester Bestandteil der Kaufroutine

Damit werde deutlich der Handlungsdruck für die Branche belegt. Bereits bei jedem vierten Vorgang, den der Endverbraucher durchläuft, bevor er mit dem Kauf eines Produkts aus dem Bereich Heimwerken und Garten online oder in einem Geschäft abschließt (Customer Journey), ist Amazon ein fester Bestandteil dieser vorausgehenden Routine.

Noch deutlicher wird die Vormacht Amazons, wenn man den Weg betrachtet, den Endverbraucher zurücklegen, bevor sie einen Online-Kauf tätigen. Momentan kauft jeder vierte Kunde Artikel aus dem Bereich Garten und Heimwerken online ein. Allerdings zeigen Konsumentenbefragungen, dass dieser Trend zunehmen wird.

IFH Köln: DIY-Anbieter müssen handeln

Bei den stationären Käufen sind vor allem die „Großen“ der DIY-Branche, toom, Bauhaus oder OBI wichtig in der Customer Journey. Online allerdings spielen sie kaum eine Rolle, trotz Multi-Channel.

„5 vor 12 – alle Anbieter im DIY-Umfeld müssen jetzt handeln. Nur wer jetzt seine Stärken ausspielt und diese den Konsumenten auch zielgruppengerecht vermittelt, wird in der Customer Journey relevant bleiben. Damit ist auch das engere Zusammenspiel von Herstellern und Händlern für stationären Handelsumsatz mehr denn je gefordert“, warnt Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln.