Grüne Branche

Heinz Sielmann Stiftung unterzeichnet „Charta Zukunft Stadt und Grün“

Der Unterstützerkreis für die Charta „Zukunft Stadt und Grün“ wächst. Wie der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) meldet, hat nun auch die Heinz Sielmann Stiftung, vertreten durch Vorstand Michael Beier, die Charta in Berlin unterzeichnet. 

In Anwesenheit von BGL-Präsident August Forster (l.) unterzeichnete Michael Beier, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, am 23. Juni die Charta „Zukunft Stadt und Grün“ im Henriette-Herz-Park in Berlin. Foto: BGL

„Wir freuen uns, dass die Heinz Sielmann Stiftung der Charta ‚Zukunft Stadt und Grün‘ beigetreten ist und sich zu der Forderung nach einer nachhaltigen Stadtentwicklung mit mehr lebendigem Grün bekennt. Denn für immer mehr Menschen ist echtes Grün inzwischen unverzichtbar für eine gute Atmosphäre, ein besseres Klima und ein höheres Wohlbefinden im städtischen Umfeld“, erklärte BGL-Präsident August Forster bei der Unterzeichnung vergangene Woche in Berlin.

Michael Beier, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, betonte, dass der Schutz und die Förderung der biologischen Vielfalt für alle von existentieller Bedeutung sei. „Gerade auch in den Städten müssen wir uns für Freiräume einsetzen, die der Natur Platz bieten. Damit sorgen wir für unsere eigene Gesundheit und das Wohlergehen zukünftiger Generationen“, so Beier.

Mit der Unterzeichnung der Charta „Zukunft Stadt und Grün“ bekennt sich die Heinz Sielmann Stiftung zusammen mit den weiteren Unterzeichnern der Charta dazu, sich für eine zukunftsgerechte Stadtentwicklung durch die Nutzung von mehr lebendigem Grün einzusetzen. „Mit der Charta ‚Zukunft Stadt und Grün‘ zeigen wir das Potenzial und die Lösungsmöglichkeiten von städtischem Grün auf“, so Forster.

Die Charta benennt in insgesamt acht Wirkungs- und Handlungsfeldern die vielfältigen Lösungsbeiträge von urbanem Grün für eine nachhaltige Stadtentwicklung:

  • Abmilderung der Folgen des Klimawandels,
  • Gesundheitsförderung,
  • Sicherung sozialer Funktionen,
  • Steigerung der Standortqualität,
  • Schutz des Bodens, des Wassers und der Luft,
  • Erhalt des Artenreichtums,
  • Förderung von bau- und vegetationstechnischer Forschung,
  • Schaffung gesetzlicher und fiskalischer Anreize.

Die Charta steht auf der Webseite des BGL zum Download zur Verfügung. (ts)