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Hessen: dreizehn Bewerber für Landesgartenschau 2027

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Wo findet die hessische Landesgartenschau 2027 statt? Um dieses Privileg bewerben sich dreizehn Städte und Kommunen. Damit ist das Interesse an der Ausrichtung im laufenden Bewerbungsverfahren „riesengroß“, wie die Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen-Thüringen erfreut mitteilt.

Gut besucht: die Landesgartenschau 2014 in Gießen. Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen-Thüringen

Landesgartenschau 2027 „mehr als nur ein Event“

Die von der hessischen Landesregierung mit bis zu 3,5 Millionen Euro anteilig geförderte Landesgartenschau 2027 sei „mehr als nur ein Event“, erklärt die Fördergesellschaft. Als ein Instrument der Stadtentwicklung, das der Förderung eines hochwertigen Wohnumfelds ebenso dient wie dem Landschafts-, Natur- und Umweltschutz begegnen sie vielmehr „mit intelligenten grünen Lösungen den wachsenden städtebaulichen Herausforderungen, denen sich die Städte und Kommunen heute stellen müssen“, heißt es.

Die sehr gute Resonanz auf die aktuelle Ausschreibung zeige, dass die Städte und Gemeinden die umfassend positiven und langfristigen ökologischen, städtebaulichen, touristischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Landesgartenschauen für die jeweilige Kommune und ihr Umland zu schätzen wissen, ist die Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen-Thüringen überzeugt. „Insbesondere für Mittelzentren zeigt sich die Gartenschau als Turbo für die Regionalentwicklung und stärkt damit auch den umliegenden ländlichen Raum“, erklären die Verantwortlichen.

Erste interkommunale Landesgartenschau-Bewerbung Oberhessen

Nach Ende der Einreichungsfrist für die erste Stufe des Bewerbungsverfahrens am 31. Januar hatten insgesamt dreizehn Städte und Kommunen offiziell ihr Interesse an der Ausrichtung von Hessens Landesgartenschau 2027 bekundet. Darunter befinde sich auch die erste interkommunale Landesgartenschau-Bewerbung Oberhessen mit bereits jetzt sechs beteiligten Kommunen, wie die Verantwortlichen mitteilen. Das Ergebnis sei noch nicht als final zu werten, da aufgrund von Fristverlängerungen zum Teil noch Gremienbeschlüsse ausstehen würden.

Im zweiten Schritt des Bewerbungsverfahrens müssen die interessierten Städte und Gemeinden dann eine Machbarkeitsstudie durchführen, anhand derer das Hessische Regierungskabinett im Anschluss darüber entscheiden wird, welcher Bewerber letztlich den Zuschlag für die Durchführung der Landesgartenschau 2027 erhält.

Gartenschauen mit „riesigem Potenzial und Modellcharakter“ für andere Kommunen

Wie bereits 2016 „hoffen alle Beteiligten darauf, dass bei dem riesigen Interesse der Kommunen in Hessen die Landesregierung mehr als eine Landesgartenschau 2027 beschließt“, erklärt die Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen-Thüringen. In Zeiten des Klimawandels böten auch Gartenschauen in den Jahren 2029, 2031 und 2033 in den teilnehmenden Bewerberstädten „riesiges Potenzial und Modellcharakter für andere hessische Städte und Gemeinden“.