Grüne Branche

Hild investiert vier Millionen Euro in neue Saatgutanlage

Eröffnet hat die Bayer Crop-Science-Tochter Hild Samen GmbH ihre erweiterten Saatgutaufbereitungs-Anlagen am Firmensitz in Marbach am Neckar, teilt Bayer mit. Auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern werde künftig Saatgut für verschiedene Gemüse- und Kräutersorten zentral aufbereitet und gelagert. Rund vier Millionen Euro hat Hild in die Anlagen investiert, heißt es weiter.

Eröffnung der neuen Saatgutaufbereitungsanlage in MarbachWerkfoto

Achim Noack, Vorstandsmitglied von Bayer CropScience zufolge habe das Gemüse-Saatgutgeschäft für Bayer eine herausragende Bedeutung. Ziel sei es, die gute Position in der Technologie zu nutzen, um zukünftig in diesem Segment weiter stark zu wachsen.

Mit der Investition wolle Bayer kundenorientierte Lösungen entwickeln, die den Erzeugern helfen, ihre Erträge und Produktivität zu erhöhen und dank entsprechender Pflanzeneigenschaften den Qualitätsanforderungen der Verbraucher gerecht zu werden, so Douwe Zijp, Vorstandsvorsitzender von Nunhems, dem Gemüsesaatgutgeschäft von Bayer CropScience.

Für das neue Gebäude hatte Hild den Angaben zufolge bereits Ende 2009 ein an den bestehenden Standort angrenzendes Areal von 4.700 Quadratmetern erworben. Auf einer Fläche von heute insgesamt über 17 Hektar züchten und verarbeiten die 75 Mitarbeiter von Hild neue Sorten von Radieschen, Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Dill und anderen Arten. 1989 hatte Hild nach eigener Aussage als erstes deutsches Züchtungsunternehmen mit geschützten Sorten auch Saatgut aus „anerkannt ökologischer Produktion“ erzeugt und auf den Markt gebracht. Das Unternehmen vertreibt Saatgut an professionelle Gartenbaukunden sowie weltweit auch über Abfüllfirmen für den „Home Garden“-Bereich.
Mehr unter www.bayercropscience.com.