Grüne Branche

Hohe Wertschöpfung im Gartenbau

Clusterstudie Gartenbau
Die neue Clusterstudie Gartenbau des Thünen-Instituts in Braunschweig zeigt erneut, dass der Gartenbau innerhalb der Gesamtlandwirtschaft zwar wenig Fläche bewirtschaftet, im Verhältnis dazu aber eine hohe Wertschöpfung aufweist.

Bundesministerin Ilse Aigner bei der Vorstellung der Clusterstudie und Übergabe an ZVG-Präsident Jürgen Mertz (li.) und BdB-Präsident Helmut Selders (re.). Foto: BMELV

Die Empfehlung lautet deshalb auch, bei der Argumentation stets die Wertschöpfung und zusätzlich die Anzahl der Beschäftigten in den Fokus zu rücken, um von der Fläche als Maßstab wegzukommen.

Die Clusterstudie berücksichtigt die Auswirkungen des Gartenbaus in allen Bereichen, die mit seinen Produkten und Dienstleistungen zu tun haben. Dazu zählen auch die zuliefernde Industrie, also beispielsweise Indega-Unternehmen, oder der Lebensmittel- und Gastronomiebereich bis hin zum Verlagswesen. Für diesen gesamten Gartenbaucluster haben Dr. Walter Dirksmeyer und Katrin Fluck vom Thünen-Institut einen Gesamtumsatz von rund 78 Milliarden Euro und eine Bruttowertschöpfung von 19,4 Milliarden Euro errechnet. Unter Bruttowertschöpfung ist der Wert aller erzeugten Waren und Dienstleistungen abzüglich der Vorleistungen zu verstehen. Rund 20 Prozent des Umsatzes, aber 40 Prozent der Bruttowertschöpfung entfallen dabei auf den eigentlichen Gartenbau.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in Ausgabe 06/ 2013 Deutsche Baumschule.