Grüne Branche

Holzheizungen nicht überdimensionieren

Holzkesselanlagen sollten keinesfalls überdimensioniert werden. "Die Spitzen im Winter und die Schwachlasten im Sommer besser mit einem öl- oder gasbetriebenen Zweitkessel decken" - empfiehlt Dr. Ruth Brökeland vom Centralen Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk (CARMEN). Beim Indega-Forum anlässlich der Hortec in Karlsruhe riet Brökeland, Holzkessel nicht "runterzuquälen". Wenn ein Zierpflanzenbaubetrieb beispielsweise einen Wärmejahresbedarf von 1000 Kilowatt und der Holzkessel 600 Kilowatt bringt, decke dieser immerhin etwa 92 Prozent des Heizbedarfs.