Grüne Branche

Hortensien-Betrieb spendet Gartenbücher

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Nachwuchswerbung sozusagen an der Basis hat Pellens Hortensien jetzt betrieben: Der Betrieb aus Geldern hat dem Jugendamt seiner Heimatstadt 60 Ausgaben des Kinderbuchs „Ich habe eine Freundin, die ist Gärtnerin“ zur Weitergabe an örtliche Kindergärten gespendet.

Die Kinder des Kindergartens „Lummerland“ freuten sich mit Kindergartenleiterin Hildegard Voß (r.) über die Bücher, die Vivian und Andreas Pellens überreichten. Foto: Stadt Geldern

Gartenbücher schildern Arbeit in einer Gärtnerei aus Kindersicht

Das Kinderbuch aus der „Lesemaus“-Reihe wird von der Stiftung Lesen empfohlen und schildert, wie die Hauptfigur Felix die Arbeit in einer Gärtnerei kennenlernt. Wie gut diese Bücher bei Kindern ankommen, weiß Andreas Pellens, Geschäftsführer des Hortensien-Betriebs und selbst Vater von drei kleinen Kindern, aus eigener Erfahrung.

Ebenso kann Pellens miterleben, wie groß das Interesse seiner Kinder an der gärtnerischen Arbeit ist. „Wir sehen jeden Tag, wie spannend sie das Wachsen und Versorgen der Pflanzen bei uns im Betrieb und in unserem eigenen Privatgarten finden. Als wir dann über den Landesverband von dem neu erschienenen Buch zum Thema Gärtnerei hörten, dachten wir sofort, das wird bestimmt viele Kinder interessieren“, ist der Gärtner und dreifache Vater überzeugt.

Mit Gartenbüchern Interesse für gärtnerische Themen wecken

Gleichzeitig versucht Pellens, mit seiner Buchspende einen kleinen Beitrag zur Fachkräfte- und Nachwuchssicherung im Gartenbau zu leisten. „Wir sind Ausbildungsbetrieb und sehen, dass den meisten Jugendlichen heute irgendwo zwischen Kindergarten und Schulabschluss das Wissen und das Interesse an gärtnerischen Themen verloren geht. Wir versuchen auf verschiedenen Wegen, dieses Interesse wieder zu wecken oder zu erhalten. Die Lesemaus-Bücher sind eine Kleinigkeit, aber aus vielen Kleinigkeiten kann am Ende ein großer Erfolg werden“, so Pellens‘  Hoffnung.

Und weiter: „Wenn die Kinder jetzt erst einmal gerne in die Bücher gucken, anfangen Fragen dazu zu stellen und vielleicht sogar ihre erste eigene Sonnenblume heranziehen möchten, dann freuen wir uns als Eltern und als Gartenbaubetrieb darüber.“