Idverde: „Wir wollen gemeinsam weiterwachsen“

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky

Werfen gemeinsam einen Blick zurück auf ein Jahr Idverde auf dem deutschen Markt, Idverde Deutschland-Geschäftsführer Jan Jörgenshaus und Seidenspinner-Geschäftsführer Hans-Jörg Seidenspinner. Foto: Idverde

Vor fast genau einem Jahr startete das GaLaBau-Netzwerk Idverde auf dem deutschen Markt. Mit dem Unternehmen Seidenspinner wurde auch schnell ein erster Betrieb gefunden, der sich dem Netzwerk anschloss, wenig später folgte Landscape. TASPO Online sprach mit Idverde Deutschland-Geschäftsführer Jan Jörgenshaus und Seidenspinner-Geschäftsführer Hans-Jörg Seidenspinner über das erste Jahr der Zusammenarbeit, die Branche und die Herausforderungen.

Idverde ist mittlerweile seit einem Jahr auf dem deutschen Markt vertreten. Wie hat sich das Geschäft seitdem für Sie entwickelt?

Jan Jörgenshaus: Sehr gut. Es freut mich, dass das Interesse an der idverde Gruppe auch in Deutschland groß ist. Mit unseren ersten zwei Mitgliedsunternehmen sind wir erfolgreich in den deutschen Markt gestartet und sehen, wie Synergien entstehen. Die regionale Stärke im Süd-Westen zahlt sich für uns aus. Doch wir wollen gemeinsam weiterwachsen und merken, dass unser Konzept für viele GaLaBau-Betriebe bundesweit attraktiv ist.

Was waren die ausschlaggebenden Gründe, sich dem Netzwerk idverde anzuschließen?

Hans-Jörg Seidenspinner: Wir sind ein Traditionsunternehmen und stolz auf unsere Werte. Gleichzeitig wollen wir uns und unsere Branche langfristig weiterentwickeln. In den Gesprächen mit Jan wurde schnell klar, dass idverde den Mut hat, etwas zu bewegen. Das hat uns überzeugt.

Würden Sie es anderen Unternehmen empfehlen, sich idverde anzuschließen?

Hans-Jörg Seidenspinner: Idverde ist attraktiv für mittelständische Unternehmen, die Lust auf Innovation und neue Wege haben. Fakt ist, die GaLaBau-Branche verändert sich und steht immer wieder vor neuen Herausforderungen. Themen wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit lassen sich dank des internationalen Netzwerks und des vielfältigen Know-Hows ganz anders auf den Weg bringen. Als Teil von idverde haben wir als Familie die Freiheit, uns voll und ganz auf unseren Beruf zu konzentrieren und profitieren gleichzeitig von den Impulsen der Gruppe.

Jan Jörgenshaus: Der gemeinsame Weg mit idverde sieht nicht für jedes Unternehmen gleich aus. Aber die Basis muss stimmen. Unsere Werte müssen kompatibel sein, es muss menschlich passen. Gleichzeitig sollen die Betriebe sich gegenseitig ergänzen. Deswegen setzen wir auf offene Gespräche, um individuell die beste Lösung zu finden. Dabei schätze ich auch den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen zu potenziellen neuen Mitgliedsunternehmen sehr.

Wie genau profitieren Sie als Teil von idverde ?

Hans-Jörg Seidenspinner: Der Zugang zu bester fachlicher Kompetenz unabhängig von Landesgrenzen und die Unterstützung bei Zukunftsthemen sind von Anfang an deutlich für uns spürbar gewesen. Aber auch in der Administration und bei der Weiterentwicklung unserer Attraktivität als Arbeitgeber sehen wir die Synergien. Für unsere Mitarbeitenden sind die Entwicklungsmöglichkeiten besonders wertvoll. Als Familienunternehmen hat uns auch die langfristige Zukunftsplanung beschäftigt. Idverde eröffnet die Möglichkeit, diese wichtigen Schritte abgesichert anzugehen und gleichzeitig weiterhin den Weg mitzugestalten.

Der GaLaBau legt seit einigen Jahren immer wieder neue Rekordzahlen vor. Wie wichtig ist es, gut vernetzt zu sein?

Jan Jörgenshaus: Die Branchenentwicklung ist rasant. Und dass sich im GaLaBau und der grünen Stadtentwicklung einiges tut, ist gut. Denn nur so können wir aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitwirken. Gerade in Anbetracht neuer Herausforderungen ist es von Vorteil, gut vernetzt zu sein und voneinander zu lernen. Unser Branchenverband ist da eine wichtige Institution. Genauso schätze ich den Kontakt zu verwandten Tätigkeitsfeldern. Aber auch die enge Zusammenarbeit zwischen unseren Mitgliedsunternehmen innerhalb Deutschlands und europaweit hilft uns, immer die besten Lösungen für unsere Kunden zu finden.

Zu einer der Zukunftsherausforderungen gehört der Fachkräftemangel. Wie reagieren Sie darauf und inwiefern unterstützt idverde bei der Personalsuche?

Jan Jörgenshaus: Die Gewinnung von Fach- und Nachwuchskräften liegt uns bei idverde besonders am Herzen. Denn wir wollen gemeinsam wachsen, und zwar mit motivierten und überzeugten Teammitgliedern. Als Arbeitgeber stellen wir die Gestaltungsmöglichkeiten in den Vordergrund. Denn im GaLaBau gestalten die Mitarbeitenden nicht nur in einzelnen Projekten, sondern auch ihre eigene Karriere und zukünftige Stadt- und Gemeindebilder aktiv. Bei idverde bieten wir Jobs zwischen Handwerk und Innovation, zwischen Spezialisierungsmöglichkeiten und internationalen Erfahrungen – das ist besonders. Indem wir uns als Gruppe auf die Suche nach neuen Talenten machen, sind wir weder regional beschränkt noch an einen festen Standort gebunden. Das bietet viele Möglichkeiten.

Inwieweit ist Ihr Unternehmen von Materialengpässen und massiven Kostensteigerungen betroffen?

Jan Jörgenshaus: Wir beobachten die angespannte wirtschaftliche Situation, die den GaLaBau wie auch viele andere Branchen in Form von Rohmaterials- und Marktpreissteigerungen betrifft, mit Sorge. Besonders im Dienstleistungsgeschäft ist stets abzuwägen, ob und wie finanzielle Belastungen an die Kunden weitergegeben werden. Als idverde Gruppe profitieren wir von der Stärke unseres Netzwerks und sprechen uns für einen festen Zusammenhalt der grünen Branche aus.