Grüne Branche

igs 2013: Ikebana-Ausstellung glänzt mit Blumenkunst

Ganz im Zeichen japanischer Blumenkunst steht auf der Internationalen Gartenschau (igs) die 18. Hallenschau vom 29. August bis 1. September. Die vom Ikebana-Bundesverband organisierte „Kunstausstellung“ zeigt in beiden Blumenhallen 90 Arrangements aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Eröffnet wird die Ausstellung am heutigen Donnerstag um 10.30 Uhr vom japanischen Konsul in Hamburg, Yasushi Fukagawa. 

Ikebana heißt wörtlich übersetzt „lebende Blumen“ und ist die japanische Form der Blumensteckkunst. Während bei uns in der Floristik oft die Anzahl der Blumen und ihre Farben betont werden, bringt Ikebana einzelne, wenige Blüten beziehungsweise Blumen wirkungsvoll zur Geltung.

Aus dem chinesischen Brauch des Blumenopfers entwickelte sich die Ikebana-Blumenkunst in Japan seit dem siebten Jahrhundert als eigenständige Kunstform. Bestand ein Ikebana-Arrangement ursprünglich nur aus lebendigen und vergänglichen Materialien, so werden heutzutage auch Steine, Metall oder Kunststoff verwendet.

„Ikebana ist eine Kunstform, die Hingabe, Empfindung, Phantasie, Geschmack und vor allem Liebe zu den Pflanzen verlangt. Erst genaueres Schauen lässt die Vielfalt der Pflanzen in Linie, Farbe und Form, in Oberfläche, Größe und Charakter erfahren“, sagt Sonja Illig, Medienreferentin vom Ikebana Bundesverband.

Die 18. Hallenschau „Ikebana – Japanische Blumenkunst“ ist vom 29. August bis 1. September in der Blumenhalle 1 & 2 auf der igs zu sehen: von Donnerstag bis Samstag jeweils von 9 bis 20 Uhr, Vorführungen täglich um 11 und 16 Uhr, sowie am Sonntag von 9 bis 18 Uhr mit geführten Rundgängen mehrmals täglich. (igs)