Grüne Branche

igs Hamburg: Umbau zum Inselpark hat begonnen

Nach dem Ende der Internationalen Gartenschau (igs) in Hamburg am Wochenende öffnete der Wilhelmsburger Inselpark bereits am Montag erstmalig und für immer ohne Drehkreuze. Allerdings in eingeschränkter Form: Einige Bereiche müssen noch über Wochen durch Bauzäune abgesichert werden. 

Plan zum Umbau des Wilhelmsburger Inselparks. Werkfoto

Im Sommer 2014 wird der Inselpark dann so aussehen, wie er für die Wilhelmsburger geplant wurde. Die igs GmbH wird bis Ende 2014 für den Umbau zuständig sein und den Betrieb des Parks in Abstimmung mit dem Bezirk Mitte durchführen.

„Wir werden jetzt alle Energie in den Umbau stecken. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass die Wilhelmsburger den Park sukzessive so schnell wie möglich und so viel wie möglich nutzen können. Natürlich müssen auch alle Kleingärtner ab sofort zu ihren Lauben kommen. Das ist sichergestellt“, verspricht igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten.

Die ersten vierzehn Tage des Umbaus sind die intensivsten: Jetzt müssen alle beweglichen Gegenstände den Park verlassen, alle Container und alle Infrastruktur der Gartenschau wird abgebaut. Deshalb wird der Park nachts bis zum 1. November geschlossen und der westliche Eingang an der Georg-Wilhelm-Straße ebenfalls erst ab 1. November geöffnet.

Bis dahin wird auch ein Zugang durch die Lärmschutzwand an der Mengestraße hergestellt, sodass der Eingang an der Rathauswettern wieder frei ist. Damit bekommen die Wilhelmsburger ein wichtiges Verbindungsstück im Wegenetz des Stadtteils zurück. Alle anderen Eingänge öffneten am Montag. Ob der Zaun um das Gelände bestehen bleibt, wird der Bezirk Mitte entscheiden. Das Wasserwerk wird nach etwa einer Woche wieder für seine Gäste geöffnet sein.

Auch Hunde und Fahrräder können ab sofort wieder in den Park mitgenommen werden. Der Kurt-Emmerich-Platz bleibt nach wie vor nicht für Autos befahrbar. (igs)