Grüne Branche

IGW: BMEL-Sonderschau zeigt Grün in seiner ganzen Vielfalt

„Verbraucher und Landwirtschaft – Gemeinsame Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt“: das ist das Motto, mit dem sich das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentiert. Die Sonderschau in Halle 23a zeigt wichtige Schnittstellen der Wertschöpfungskette im Bereich Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. 

Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich bei der BMEL-Sonderschau der Grünen Woche in Halle 23a. Foto: Groß/BMEL

Einen festen Platz in der Halle hat auch in diesem Jahr die Ernährung. So können Besucher der IGW etwa am Stand der Initiative „5 am Tag“ ihr eigenes Pausenbrot „pflanzen“. Außerdem werden im Bereich Obst und Gemüse Produkte aus der Region, Europa und Drittländern präsentiert, die besonders im Monat Januar erhältlich sind. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt der biologische Pflanzenschutz. Anhand des Apfels wird die Entwicklung alternativer Pflanzenschutzverfahren vorgestellt.

Ein weiterer Aspekt der BMEL-Sonderschau sind Nachwachsende Rohstoffe. Holzpellets etwa sind ein Beitrag zur Nachhaltigkeit, da sie effizient und emissionsarm, preiswert und umweltfreundlich Energie aus der Region liefern. Die BMEL-Sonderschau stellt die dafür erforderliche Technik vor und befasst sich außerdem mit dem Thema Energie aus Wildpflanzen als Alternative für die Biosgasproduktion und Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität.

Dass die Farbe Grün im Prinzip das einzige Kriterium ist, das Sport- und Zierrasen, Spiel- und Golfrasen miteinander verbindet, ist ebenfalls Thema in Halle 23a, wo das Bundessortenamt Pflanzkübel aufgestellt hat – mit fluffigen Kleegrasmischungen ebenso wie mit einem dunkelgrünen Gemisch aus Rohrschwingel, Deutschem Weidelgras und Ausläuferrotschwingel. Zudem gibt Bundessortenamt-Technikerin Annika Legerlitz Tipps, wie Sie mit ihrem Hausrasen jeden Nachbarn vor Neid erblassen lassen. (ts)