Grüne Branche

IGW-Sommertreffen: neue Projekte rund um den Weihnachtsbaum

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Beim Sommertreffen der Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer (IGW) standen viele Themen auf dem Programm. Neben der Frage über den kommenden Saison-Verlauf unter Corona-Bedingungen wurde über Spätfrost gesprochen, eine Jugendgruppe gegründet und das Kinderbuch im Pixi-Format vorangetrieben.

Das diesjährige Sommertreffen der Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer (IGW) auf dem Fichtenhof im Hunsrück. Foto: IGW

Appell an die Solidarität der Kollegen in Corona-Zeiten

Die 37. Tagung des Vereins mit über 70 Mitgliedern aus ganz Deutschland und Österreich richtete Familie Schneiders vom Betrieb Hunsrücktanne auf ihrem Fichtenhof in Kappel, Rhein-Hunsrück-Kreis, aus. Peter Geiß, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer, nutzte das gut besuchte zweitägige Treffen der Anbauer für einen eindringlichen Appell an die Solidarität der Kollegen in Corona-Zeiten: „Für den Fall, dass ein Betrieb in der kommenden Saison durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sollte, zum Beispiel durch Quarantäne-Beschränkungen, dann sollten die Kollegen bei der Ernte oder in der Vermarktung helfen.“

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beschäftigte die IGW-Mitglieder die Frage, ob es in dieser Saison Weihnachtsmärkte gibt, genauso wie die Frage, ob die gewohnten Verkaufsstände eingerichtet werden dürfen, welche Auflagen es von den Behörden geben werde und wie sich der Kundenbesuch unter den neuen Bedingungen etwa in Form von Hygienekonzepten, Maskenpflicht und Wegeführung der Kunden im Einbahnstraßensystem gestalten wird. Um Antworten bemühen will man sich im Schulterschluss mit den anderen Fachverbänden.

Neue IGW-Projekte: Pixi-Buch und Visitenkarten zum Weihnachtsbaum

In der Sitzung fassten die IGW-Mitglieder einige Beschlüsse und stießen eine ganze Reihe neuer Projekte an: die künftige Zusammenarbeit mit dem neuen Kompetenzzentrum Weihnachtsbäume der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, ein Pixi-Buch und eine Visitenkarte zum Weihnachtsbaum. IGW-Vorstandsmitglied Stefan Spennesberger hat vielseitig verwendbare Karten im Format eines DIN-lang-Briefumschlags entwickelt. Diese können zur Werbung von Saison-Mitarbeitern, zur Information über den klimafreundlichen Weihnachtsbaum aus der Heimat oder einfach als Dankeschön an die Käufer genutzt werden. Die Karten können beliebig bedruckt werden.

„Eine Herkulesaufgabe“ nannte Peter Geiß das Vorhaben, in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Carlsen Verlag ein Pixi-Buch herauszugeben. Wie Geiß im Nachgang zum Sommertreffen mitteilte, ist es dem Verein inzwischen gelungen, die Mindestmenge an Vorbestellungen von 25.000 Stück zu übertreffen. Voraussichtlich wird das IGW-Büchlein „Der verschwundene Weihnachtsschatz“ heißen. Es richtet sich an drei- bis sechsjährige Kinder und damit an „den Kunden von morgen“, wie die Zielrichtung des IGW-Vorstands lautet. Ebenfalls auf eine junge Kundengruppe zielt auch der IGW-Juniorbaum – ein Bäumchen fürs Kinderzimmer in der Weihnachtszeit.

Beratung der IGW-Mitlieder durch Kompetenzzentrum Weihnachtsbäume

Noch nicht abschließend verhandelt, aber im Grundsatz ermöglicht ist eine Beratung der IGW-Mitglieder durch das neue Kompetenzzentrum Weihnachtsbäume der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. Ziel des neuen Angebots der Landwirtschaftskammer ist es, ein umfangreiches Beratungsangebot rund um Weihnachtsbäume vorzuhalten.

Mehr zum diesjährigen Sommertreffen der Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer (IGW) lesen Sie in TASPO WeihnachtsBaum in der Ausgabe 33/2020.

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