Grüne Branche

In der Krise Förderchancen für Stadtgrün nutzen

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Öffentliche Grünanlagen geben den Menschen Raum für Ruhe und Erholung, gerade in der momentanen Situation sind es daher essentielle Zufluchtsorte, die von den Kommunen nicht vergessen werden dürfen. Der Förder-Check der Initiative „Grün in die Stadt“ bietet eine Übersicht für Kommunen und Städte bei der Antragstellung zu Programmen der Städtebauförderung.

Öffentliches Grün, wie hier eine Parkanlage in Braunschweig, bietet den Stadtbewohnern einen natürlichen Ausgleich. Foto: kordula vahle / Pixabay

Öffentliche Grünflächen als Ort für Ausgleich

In Zeiten der Corona-Pandemie und den verhängten Kontakteinschränkungen ist ein ausgedehnter Spaziergang durch die urbanen Grünflächen für zahlreiche Bewohner der Groß- und Kleinstädte täglich essentiell und bildet neben der Home-Office Tätigkeit einen Ausgleich. Die städtische Natur wird zu einem Ort, an dem die Menschen sich erholen und durchatmen können und vom beruflichen Alltag Abstand gewinnen. Parks und Grünflächen bieten zudem die Möglichkeit, sich körperlich fit zu halten und neue Kraft zu tanken.

Zielgerichtete Fördergelder durch Städtebauförderung

Dass urbanes Grün für die Bevölkerung eine enorme Bedeutung hat, unterstreicht auch nochmal Jan Paul, Vizepräsident des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). „Die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig städtische Grünflächen für Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner sind. Städte und Gemeinden stehen mehr denn je vor der Aufgabe, ihr Grün zu pflegen, auszubauen und neue Projekte umzusetzen. Mit der Städtebauförderung stehen den Kommunen zielgerichtete Fördergelder zur Verfügung.“, so Paul.

Urbanes Grün wichtiger Faktor bei Klimawandel

Weiterhin spielen Städte und Gemeinden eine entscheidende Rolle bei der Anpassung an die Klimafolgen. Lebendiges Grün kann vor allem in urbanen Zentren Hitzeinseln entgegenwirken und diese verringern. Zudem können durch öffentliches Grün Feinstaub- und CO2-Belastungen minimiert und die Auswirkung von Starkregen und Temperaturextremen geschwächt werden. „Wir dürfen lokale Klimaschutzmaßnahmen jetzt nicht aufgrund anderer Sorgen vernachlässigen“, warnt Jan Paul in diesem Zusammenhang. Auf der Website www.gruen-in-die-stadt.de unterstützt die Initiative Städte und Kommunen mit einem speziellen Förder-Check bei der Suche nach speziell für sie passenden Förder­programmen zur Grün­entwicklung.

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