Grüne Branche

Ingolstadt blickt auf erfolgreiche erste Hälfte zurück

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Nachdem die Landesgartenschauen Überlingen und Lindau bereits positive Halbzeitergebnisse bekanntgeben konnten, blickt auch die Landesgartenschau Ingolstadt auf eine erfolgreiche erste Hälfte zurück. Insgesamt 175.000 Besucher strömten bislang nach Oberbayern.

Bei der Halbzeitpressekonferenz zeigten sich die Beteiligten zufrieden mit dem bisherigen Verlauf, v.l.n.r. Thomas Hehl, Geschäftsführer der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH, Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf, Staatsministerin Michaela Kaniber, Gerhard Zäh, Vorsitzender der Bayerischen Landesgartenschau GmbH, Maximilian Heyland, Geschäftsführer der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH. Foto: Schalles

Stärkster Tag mit 5.500 Gästen

Im Rahmen der obligatorischen Halbzeitpressekonferenz gaben die Verantwortlichen und Ehrengäste aus der Politik die Zwischenbilanz der Landesgartenschau Ingolstadt bekannt. Unter den Anwesenden waren neben dem Vorsitzenden der Bayerischen Landesgartenschau GmbH Gerhard Zäh auch Ingolstadts Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf und Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Scharpf freute sich besonders über das überwiegend positive Feedback der Besucher:innen. Rund 175.000 Menschen besuchten bisher die Gartenschau in Ingolstadt. Als große Erleichterung bezeichneten die Verantwortlichen dabei den Wegfall der Besucheranmeldung und die Erhöhung der Besucherobergrenze auf 8.000. Am bislang stärksten Tag strömten 5.500 Besucher:innen nach Oberbayern. Die Gäste kamen aus dem gesamten Bundesgebiet mit einem deutlichen Schwerpunkt aus der Region. „Die Bürger nehmen die Gartenschau an und das ist besonders wichtig“, betonte Scharpf.

Erschwerte Bedingungen

Trotz der erschwerten Bedingungen aufgrund der Pandemie sei die Gartenschau aber insgesamt als großer Erfolg zu bezeichnen. „Hier wurde eine einzigartige grüne Oase von unglaublichem Wert geschaffen“, unterstrich Kaniber bei der Pressekonferenz. Hier sei man ein Impulsgeber für die Themen Natur, Umwelt und Klimaschutz und rücke diese ins Bewusstsein der Menschen. Ingolstadt sei es gelungen unter dem Motto „Inspiration Natur“ ein Areal mit hohem Freizeit- und Erholungswert zu schaffen. „Das neugeschaffene Grün ist langfristig gesichert und trägt damit auch zur Klimaverbesserung bei“, fügte Gerhard Zäh hinzu.

Große Bedeutung von Gartenschauen

Die Bedeutung von Gartenschauen werde auch in den Bewerbungen für zukünftige Austragungen sichtbar, denn für den Zeitraum 2028 bis 2032 seien 17 Kommunen ausgewählt, die sich für die Ausrichtung einer Landesgartenschau bewerben dürfen, so viele Städte wie seit langem nicht mehr. In Ingolstadt läuft die Landesgartenschau noch bis zum 3. Oktober 2021.

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