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Insolvenzantrag: Wörlein vor dem Aus?

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Wörlein scheint vor dem Aus zu stehen. Wie jetzt bekannt wurde, haben sowohl die Wörlein GmbH als auch die Ludwig Wörlein Baumschulen als Einzelunternehmen am Dienstag einen jeweils eigenen Insolvenzantrag gestellt. Gemeinsam mit den vorläufigen Insolvenzverwaltern sucht die Unternehmerfamilie nun nach Wegen, den Betrieb zu stabilisieren und fortführen zu können.

2014 hatte Wörlein in Dießen am Ammersee ein neues Gartenzentrum eröffnet. Foto: Renate Veth

Von der Insolvenz betroffen sind neben der Familie Wörlein die derzeit 76 Mitarbeiter in der Wörlein GmbH sowie die 16 Mitarbeiter der Baumschule.

Wörlein: erst 2014 in neues Gartencenter investiert

Das 1913 gegründete Traditionsunternehmen, das von der Familie bereits in der dritten und vierten Generation geführt wird, hatte erst im vergangenen Jahr in ein neues Gartenzentrum mit Groß- und Einzelhandel auf einer Verkaufsfläche von rund 9.000 Quadratmetern in Dießen am Ammersee investiert. Zu dem Komplex gehört ebenso eine 4.000 Quadratmeter große Warmhalle. Außerdem betreibt das Einzelunternehmen bei Landsberg eine Baumschule auf rund 85 Hektar Anbauflächen.

Geschäftsbetrieb soll trotz Insolvenzantrag weiterlaufen

Gemeinsam mit der Familie Wörlein wollen die beiden vorläufigen Insolvenzverwalter – die Rechtsanwälte Dr. Paul Abel und Dr. Robert Hänel von der Augsburger Kanzlei Anchor Rechtsanwälte – jetzt ein Konzept erarbeiten, das „die Stabilisierung und Fortführung der Betriebe sicherstellen soll“, wie es in einer Pressemitteilung der Kanzlei heißt. Der Geschäftsbetrieb bei Wörlein wird demnach zumindest vorerst uneingeschränkt fortgeführt.

Mehr zum Insolvenzantrag von Wörlein lesen Sie in einer der kommenden TASPO Ausgaben.