Grüne Branche

Interview: ZVG – was war und was kommt

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Im September wählt der Zentralverband Gartenbau (ZVG) seine neue Spitze. Der amtierende Präsident Jürgen Mertz stellt sich zur Wiederwahl, wie er während seines Besuchs in unseren Verlagsräumen in Braunschweig verriet. Wir fragten ihn, was er seit seinem Amtsantritt 2012 erreicht hat und wohin es nach einer möglichen Wiederwahl gehen soll.

Jürgen Mertz will sich im September zur Wiederwahl als Präsident des Zentralverbands Gartenbau (ZVG) stellen. Foto: Christian Mannsbart

Womit sind Sie vor zwei Jahren angetreten? Was konnten Sie davon umsetzen?

2012 gab es in der Führung des ZVG immer wieder Uneinigkeit. Außerdem haben sich die Landesverbände zu wenig mit dem Dachverband identifiziert. Ich hatte den Anspruch, da Ruhe reinzubringen und das Vertrauen wieder aufzubauen. Heute kann ich sagen: Das haben wir erreicht. Wir erleben seit sechs Jahren innerhalb des ZVG eine sehr gute Zusammenarbeit in den Gremien. Wir diskutieren intensiv, wenn wir aber eine Meinung gefasst haben, steht die.

Darüber hinaus haben wir die Kollegen in den Präsidentenklausuren wieder besser mitgenommen. Denn sie sind die Basis des Verbandes.

Parallel dazu musste der ZVG einen neuen Generalsekretär suchen. Da war die Überlegung: Wie wollen wir uns zukünftig ausrichten? Ich bin sehr froh, dass der Vorstand damals meinem Vorschlag gefolgt ist. Denn seit den vergangenen drei Jahren, seit Bertram Fleischer bei uns ist, hat der ZVG sein politisches Netzwerk kontinuierlich ausgebaut. Das werden wir noch weiter tun.

Gibt es etwas, was Sie nicht umsetzen konnten?

Wir sind natürlich noch an Themen dran. Ein Beispiel dafür ist die engere Zusammenarbeit mit anderen Verbänden der Grünen Branche. Wir sind unter anderem mit dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau über die Initiative „Grün in der Stadt“ wieder enger zusammengekommen. Unser Kontakt war nicht immer so gut und intensiv wie jetzt. Aber in den vergangenen zwei Jahren haben wir uns immer wieder zusammengesetzt und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede analysiert.

Wir haben viele Themen, wo es keinerlei Überschneidungen gibt, wie Düngeverordnung oder Pflanzenschutz. Da, wo es Überschneidungen gibt, wollen wir zukünftig enger zusammenarbeiten.

Das komplette Interview mit dem amtierenden ZVG-Präsidenten Jürgen Mertz lesen Sie in der TASPO 18/2018, die am 4. Mai erscheint.