Grüne Branche

IPM: Schub für das Flower-Label

Seit 1997 gibt es das Flower-Label-Programm (FLP). Das Gütesiegel für eine menschenwürdige und umweltschonende Blumenproduktion konnte sich bisher jedoch noch nicht auf allen Handelsstufen durchsetzen. Das soll nun anders werden, denn der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) und 19 vom FLP zertifizierte Blumenbetriebe haben ein Kooperationsabkommen unterschrieben, das sie auf der IPM vorstellten. Zunächst für zwei Jahre haben die Kooperationspartner eine Stelle geschaffen, die das Marketing des Labels forcieren soll. Randi Probst heißt die Marketingspezialistin aus Dänemark, die sich in den kommenden beiden Jahren vor allem um den deutschen Markt kümmern soll. Ziel ist, hier über die Methoden der traditionellen Blumenindustrie zu informieren und gleichzeitig die zertifizierten Blumen des Labels gezielt zu vermarkten. Nur wenn die Verbraucher auch zertifizierte Blumen nachfragen und dadurch einen entsprechenden Nachfragedruck schaffen, kann sich das FLP langfristig durchsetzen, sind die Partner überzeugt.