Grüne Branche

IVG und GGS vereinbaren engere Zusammenarbeit

Ratingen. Ausgehend von Gesprächen zwischen den Sprechern der Fachabteilung Bundesvereinigung Torf- und Humuswirtschaft (BTH) im Industrieverband Garten (IVG) und dem Vorstand der Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen (GGS) beschließen nun auch die Gremien von IVG und GGS eine enge Zusammenarbeit. So setzen die Mitglieder, die zum Teil bereits in beiden Organisationen aktiv sind, klar auf die ergänzende Zusammenarbeit zwischen dem fachlichen Anspruch der RAL-Gütesicherung für Substrate und Erden und der erfahrenen Verbandsarbeit des IVG. Mit dieser Vereinbarung reagieren beide Organisationen auf die Herausforderungen von Seiten des Gesetzgebers und der Märkte.

So wird der IVG zukünftig auch die Themen Rinde, Holzfaser, Dachgartensubstrate und andere Ausgangsstoffe in seiner Verbandsarbeit betreuen. Das Angebot richtet sich also an alle Hersteller von Blumenerden und Kultursubstraten, unabhängig von den eingesetzten Ausgangsstoffen. Zum Ausdruck kommt die Neuausrichtung auch durch die Umbenennung der IVG-Fachabteilung „Bundesvereinigung Torf- und Humuswirtschaft im IVG“ in „Erden, Substrate, Ausgangsstoffe“.

Interessen werden gebündelt

Die Aktivitäten rund um die Rohstoffsicherung in Niedersachsen, insbesondere der Torfgewinnung, werden weiterhin unter dem Begriff BTH zusammengefasst. Erklärtes Ziel beider Organisationen ist es, durch eine enge Zusammen- arbeit bei klarer Aufgabenteilung die Interessen der Branche im Markt und in den Regelwerken stärker durchzusetzen und das Bewusstsein für Qualität bei Blumenerden und Kultursubstraten zu erhöhen.

Im IVG organisiert sind derzeit 41, insbesondere vertriebs- oder marktorientierte Hersteller, von Humusprodukten, in der GGS sind es 53 Mitgliedsunternehmen. 17 Unternehmen sind in beiden Organisationen vertreten.