Grüne Branche

Jetzt als eMagazine: das Branchenbuch Zierpflanzenbau 2015

Premiere: Das „Branchenbuch Zierpflanzenbau 2015“ ist nicht nur die neunte Ausgabe dieser Reihe, sondern gleichzeitig die erste Ausgabe in elektronischer Form. Das „eMagazine“-Branchenbuch ergänzt die natürlich weiterhin gedruckte „Mutter-Zeitschrift“ Gärtnerbörse mit seinen ganz eigenen Vorteilen. 

Dazu zählt etwa die ständige kostenlose Verfügbarkeit via Internet auf stationären und mobilen Endgeräten oder auch Verlinkungen, die zum Beispiel direkt auf die Internetseiten von Zulieferern führen, die wiederum weitergehende Informationen oder eine Kontaktmöglichkeit bieten. Das aktualisierte, umfangreiche Adressenverzeichnis enthält eine Fülle von E-Mail- und Internetadressen aus der Branche.

Das „Branchenbuch Zierpflanzenbau 2015“ können Sie sich hier kostenlos herunterladen.

Kennzahlen verschiedener Zierpflanzen-Sparten
Eine Fülle von Zahlen liefert gleich der erste Beitrag – dort geht es um die Kennzahlen verschiedener Zierpflanzen-Sparten aus dem Betriebsvergleich Gartenbau. Mit ihnen lässt sich das eigene Unternehmen betriebswirtschaftlich einordnen. Die Kennzahlen zeigen auch, dass sich die einzelnen Sparten deutlich unterscheiden – die Spanne reicht hierbei von „wirtschaftlich sehr gut aufgestellt“ bis hin zu „unverändert kritisch“ und „Betriebe leben von der Substanz“.

Witterung prägte Marktgeschehen
Das Marktgeschehen 2013 wurde stark von der Witterung geprägt, aber auch von Insolvenzen im Baumarktbereich. Letztlich schrumpfte der Markt für Blumen und Zierpflanzen um 3,1 Prozent auf 8,39 Milliarden Euro. Das bedeutet: In den Kassen des Einzelhandels landeten etwa 260 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.

Überdurchschnittlich betroffen waren blühende Zimmerpflanzen. Erfreulich ist allerdings das stetig steigende Exportvolumen bei Beet- und Balkonpflanzen, das 2013 mit 164 Millionen Euro einen Rekordwert erreichte. Die Wege sind dabei kurz: Hauptzielländer sind die Niederlande, Österreich, Frankreich und die Schweiz.

Anzuchtversuche mit gesternten Petunien
Gesternte Petunien standen bei den diesjährigen Anzuchtversuchen des „Arbeitskreises Beet- und Balkonpflanzen“ im Fokus. Schon 2013 hatte sich der Arbeitskreis mit dieser Kultur befasst (siehe Branchenbuch Zierpflanzenbau 2014), in diesem Jahr ging es um die Bestätigung der Ergebnisse und um die Testung weiterer Sorten. Die vier beteiligten Lehr- und Versuchsanstalten prüften den Einfluss von Temperatur, Licht, Hemmstoffen, Kulturverfahren und Düngung auf die Ausprägung des gewünschten Sterns. Fazit: Die Qualität des Sterns lässt sich durch Kulturmaßnahmen beeinflussen und die Sorten unterscheiden sich in der Stabilität ihres Sternmusters. (dre)