Grüne Branche

Junge Friedhofsgärtner – seid mit dabei auf der BUGA!

Der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau  (ZVG) lädt junge, engagierte Friedhofsgärtner ein, zehn Tage lang während der Bundesgartenschau 2015 Havelregion mitzuarbeiten.

Junge Friedhofsgärtner und Azubis erhalten die Chance, zehn Tage lang auf der Bundesgartenschau in Havelberg mitzuarbeiten. Foto: BdF, Bonn

Das Angebot hat Tradition: Seit zwei Jahrzehnten kümmert sich der BdF während aller Bundesgartenschauen unter dem Namen „Pflegemodell“ um die friedhofsgärtnerischen Wettbewerbsbeiträge. Im gleichen Zuge ruft der Bund Friedhofsgärtnerbetriebe aus ganz Deutschland auf, ihre Azubis (mindestens 18 Jahre alt) bei der BUGA mitmachen zu lassen.

Friedhofsgärtner-Azubis kümmern mit sich um 70 Gräber

Wenn die BUGA  2015 Havelregion am 11. April beginnt, kümmern sich die Teilnehmer des Pflegemodells um 70 Wettbewerbsgräber. Ein Betreuer leitet sie fachgerecht an, wenn es etwa daran geht, die Gräber selbst zu bepflanzen – auch gerne mal vor Publikum! Außerdem stehen die jungen Fachkräfte auch den Besuchern Rede und Antwort zu Fragen rund um den Beruf des Friedhofsgärtners.

„Die Nachwuchsgärtner haben so die Möglichkeit, an dem Gesamtwerk Bundesgartenschau mitzuwirken, gute Kontakte für die spätere Berufslaufbahn zu knüpfen und einfach eine unvergessliche Zeit mit engagierten Kolleginnen und Kollegen aus dem Gartenbau zu verbringen“, erklärt die BdF-Vorsitzende Birgit Ehlers-Ascherfeld.  

Konzept „Pflegemodell“: Immer bis zu drei Gärtner vor Ort

Das Konzept „Pflegemodell“ sieht vor, dass immer zwei bis drei Gärtner gleichzeitig vor Ort sind. Sie leben gemeinsam in einer Wohnung, die vom BdF gestellt wird. Insgesamt erhalten auf diesem Wege rund 50 engagierte Gärtner die Chance, für jeweils zehn Tage in Havelberg zu wohnen und zu arbeiten.

Der Bund deutscher Friedhofsgärtner sponsert den Azubis das Zugticket zur BUGA Havel 2015,  stellt eine kostenlose Unterkunft, schließt eine Unfallversicherung ab und zahlt ein Taschengeld für die Verpflegung. Für den Lohn der Azubis kommen weiterhin die Ausbildungsbetriebe auf. Weitere Infos erteil Julia Kätzel vom BdF per Mail. (zvg/bdf/ts)