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Junge Wissenschaft: TASPO Stiftung fördert Projekte

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Wer forscht, kommt schnell an seine Grenzen – weniger inhaltlich als finanziell. Genau hier springt die TASPO Stiftung schon seit über 25 Jahren in die Bresche. In diesem Jahr stehen wieder 5.000 Euro aus den Erträgen des Stiftungsvermögens bereit, um junge Wissenschaftler und ihre Projekte zu unterstützen.

Labor, Versuche im Gewächshaus und ihre Auswertung – das ist wissenschaftliches Arbeiten. Kimberly Bohne (Foto) hatte dabei durch die TASPO Stiftung finanzielle Unterstützung. Foto: privat

Neue Runde um Förderpreis „Junge Wissenschaft“ eingeläutet

Oft bekommen die Nachwuchs-Wissenschaftler gar nicht mit, dass eine neue Runde um den Förderpreis „Junge Wissenschaft“ eingeläutet wurde. Deshalb möchten wir Sie – unsere Leser – bitten, diese Information an alle Ihnen bekannte junge Studierende weiterzugeben.

Entweder stecken Ihre eigenen Kinder in der Ausbildung an einer Hochschule oder Fachschule und könnten von der TASPO Stiftung profitieren. Oder Sie wissen vom Nachwuchs Ihrer Kollegen, der einen finanziellen Zuschuss für seine Arbeit gut gebrauchen kann.

Online auf der Website der TASPO Stiftung einreichen

Machen Sie die jungen Leute bitte auf die Fördermöglichkeiten durch die TASPO Stiftung aufmerksam! Einfacher und unbürokratischer geht es für sie kaum. Die jungen Wissenschaftler arbeiten ja meist schon länger an ihrer Fragestellung. Es gibt also Projektbeschreibungen, die sie nur ein wenig straffen und überarbeiten müssen. Die Einreichungen selbst erfolgen dann online auf der Website der TASPO Stiftung.

Besonders wichtig ist der TASPO Stiftung, eine Brücke zu schlagen zwischen den Belangen der gärtnerischen Praxis und den wissenschaftlichen Erkenntnissen, die an unseren Hochschulen gewonnen werden. Hier möchte die Stiftung den Wissensfluss durchlässiger machen. Entsprechend berichten wir in der TASPO ausführlich über die eingereichten Projekte der jungen Wissenschaftler und hoffen, dass Sie als Praktiker daraus Ideen und Anregungen für sich ableiten können.

TASPO berichtet ausführlich über geförderte Projekte

Beispielsweise haben wir die beiden Gewinner vom vergangenen Jahr vor kurzem in der TASPO ausführlich mit ihren Projekten vorgestellt:

  • Simon Goisser mit seinen „Food-Scannern für die zerstörungsfreie Haltbarkeitsabschätzung von Tomaten“ (TASPO 01/2019)
  • Kimberly Bohne in der TASPO 05/2019 zum Thema „Hygienisierung durch Kurzzeit-Heißwasserbehandlung bei Fresh-Cut-Äpfeln“

Eine Überraschung erlebten die Studenten Veronika Strauss, Roland Sier und Adrian Vollmer: Die TASPO Stiftung fand ihre Idee eines Lehrbuchs so gut, dass sie den jungen Wissenschaftlern „außer der Reihe“ 2.000 Euro für ihr Projekt übergab.

Das Lehrbuch wird sich gleichermaßen an Fachkräfte im Produktionsgartenbau und an Studierende der Gartenbau-Wissenschaften wenden. Thematisch geht es um die Fragestellung: „Mit welchen einfachen und kostengünstigen Mitteln lassen sich die Qualitäten von Gemüse- und Arzneipflanzen steigern?“ – das Ganze natürlich in Englisch. Einen Verlag haben die Autoren mit Springer Nature auch schon gefunden. Jetzt müssen sie nur noch, wie geplant, ihr Projekt bis Mai 2019 stemmen. Die TASPO Stiftung hofft, dass die liquiden Mittel dazu ein wenig beitragen können.

Bis zum 28. Juni für Förderpreis bewerben

Bewerbungsschluss ist der 28. Juni 2019. Wer den Förderpreis der TASPO Stiftung in diesem Jahr erringt, wird auf der Gala der TASPO Awards am 25. Oktober im Grand Hyatt in Berlin bekannt gegeben. Der Preisträger ist zur Gala eingeladen.