Grüne Branche

Jungpflanzen/Wildgehölze: Fachausschüsse werden wieder getrennt

In den vergangenen Jahren wurden die beiden Fachausschüsse „Jungpflanzen“ sowie „Landschafts- und Wildgehölze“ im Bund deutscher Baumschulen (BdB) wegen ihrer Nähe zueinander thematisch zusammen behandelt. Künftig werden beide Ausschüsse aber wieder geteilt, berichtete Eike Bunk, scheidender Vorsitzender beider Fachausschüsse zur BdB-Wintertagung.Laut Bunk haben sich die behandelten Themen der beiden Ausschüsse in den vergangenen Jahren auseinander dividiert. So drifteten die Gehölze für den privaten Endabnehmer einerseits und die für die Landschaft und den Forst andererseits thematisch beispielsweise bei der Preisentwicklung und der Autochthonie auseinander. Deshalb wird es laut Bunk künftig einen Fachausschuss Jungpflanzen geben, der sich mit den Bereichen Topfpflanzen und vegetativ vermehrte Blütengehölze beschäftige und einen Fachausschuss Landschafts- und Wildgehölze, der sich mit Sämlingen und vegetativ vermehrten Wildgehölzen befasst. Grenzfälle der einzelnen Sortimente sollen eindeutig zugeordnet werden.

In seinem Bericht über die Entwicklung bei den Jungpflanzen erinnerte Bunk zunächst an das vergangene stark verzögerte Frühjahr, das zu Hektik in der verbliebenen Versandzeit, Umsatzeinbußen, sogar einige Stornierungen im wurzelnackten Bereich und ausbleibende Nachbestellungen geführt habe. Die Ausfälle hätten sich bis zum Ende der Versandsaison nicht mehr aufholen lassen. Positiv sei allerdings, dass sich das Preisgeschehen mit Ausnahme der reichlichen Sortimente insgesamt positiv entwickelt habe. Und dies sei auch unbedingt nötig gewesen, so Bunk.