Grüne Branche

Kalt-feuchtes Wetter im Mai zwingt zum Heizen

Aufgrund des kalt-feuchten Wetters im Mai sind im Südwesten manche Gärtner gezwungen, ihre Gewächshauser zu heizen, berichtete Die Welt online vergangene Woche. 

So etwa auf der Bodensee-Insel Reichenau. In den rund 500 Gewächshäusern seien dort besonders Gurken und Tomaten aktuell durch Pilzkrankheiten gefährdet.

Um die Feuchtigkeit aus den Gewächshausern zu bekommen, würden diese beheizt. Die resultierenden Mehrkosten seien noch nicht abschätzbar, so Johannes Bliestle, Geschäftsführer von Reichenau Gemüse.

Auch Freilandpflanzen bekämen auf der Reichenau derzeit besonderen Schutz. Gegen Frost und Hagel werden sie momentan fast jeden Abend mit Vliesstoffen und Folie abgedeckt. (ts)