Kampagne setzt sich für mehr Grün in deutschen Städten ein

Veröffentlichungsdatum: , Daniela Sickinger / TASPO Online

Begießen die neuen Ahornbäume symbolisch mit Koblenzer Wasser (v. l.): Stadtbaum-Manager Stephan Dally, Oberbürgermeister David Langner, Bauleiter Markus Schilling, Allianz-Geschäftsführer René Capitain und Werkleiter Andreas Drechsler. Foto: Stadt Koblenz

„50 Bäume für den Klimaschutz“ – unter diesem Motto unterstützt die Allianz Umweltstiftung deutsche Städte bei der Pflanzung von je 50 Stadtbäumen. Gefördert wurde unter anderem die Stadt Koblenz, wo jetzt die letzten drei Ahornbäume übergeben und gepflanzt wurden.

Projekt setzt Stadtbaumkampagne der Allianz Umweltstiftung fort

Bereits seit 2015 engagiert sich die Allianz Umweltstiftung im Rahmen einer von ihr ins Leben gerufenen Stadtbaumkampagne für mehr Grün und Klimaschutz. Die Kampagne wurde den Angaben zufolge in München und Berlin gestartet und fand 2019 in Frankfurt (Oder) sowie Stuttgart ihren Abschluss. Insgesamt zehn deutsche Städte wurden der Stiftung zufolge ausgewählt, die im Rahmen der Kampagne mit der Finanzierung von jeweils 125 Großbäumen unterstützt wurden. Mit dem Projekt „50 Bäume für den Klimaschutz“ wurde das Engagement ab 2020 fortgesetzt, gefördert werden sollten dieses Mal pro Jahr jeweils 50 Bäume in zwei deutschen Städten. Als erstes für die Förderung in Höhe von 1.000 Euro je Baum ausgewählt wurden demnach Eisenach und Koblenz.

Neue Bäume auf Spielplätzen und als Straßenbegleitgrün

In der rheinland-pfälzischen Stadt endete das Kampagnen-Projekt jetzt mit der Übergabe von drei neuen Ahornbäumen, informiert die Allianz Umweltstiftung. Insgesamt 50.000 Euro wurden Koblenz und dem dortigen Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen demnach zur Verfügung gestellt, um 50 neue Bäume auf Spielplätzen und als Straßenbegleitgrün zu pflanzen. „Wir können mit den zusätzlichen Baumstandorten das Stadtklima positiv beeinflussen“, so der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner, der das Engagement der Allianz für den Umwelt- und Klimaschutz als „ein tolles Signal“ wertet. Mit den 1.000 Euro pro Baum konnten nicht nur der Kauf der Gehölze und deren Pflanzung finanziert werden, sondern zudem die Pflege für drei Jahre.

Stadt Koblenz hofft auf Nachahmer

Die drei in der Koblenzer Zeisigstraße gepflanzten Ahornbäume – ausgewählt wurden der Stiftung zufolge Acer x freemanii ʻCelzamʼ – gehören den Angaben zufolge wie die übrigen Neupflanzungen im Stadtgebiet zu den sogenannten Klimabäumen, die mit den besonderen Standortverhältnissen in Städten und auf lange Sicht auch mit Extremwetterlagen zurechtkommen sollen. „Wir hoffen, dass sich Nachahmer finden und weitere Unternehmen zum Wohle der Bürger und der Koblenzer Stadtökologie in Bäume investieren wollen“, so Andreas Drechsler, Werkleiter des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen, bei der Pflanzung der drei Ahornbäume.