Grüne Branche

Kassel: Steigende Sozialamtsbestattungen und Zuschussbedarf

Unter Berücksichtigung der Verpflichtung zu wirtschaftlichem Handeln des Sozialhilfeträgers hat dieser eine Bestattung in einfacher, aber würdiger und ortsüblicher Form zu gewähren.
Die Form der Bestattung darf grundsätzlich aber nicht den Eindruck eines „Armenbegräbnisses“ und die Gestaltung der Grabstätte die eines „Armengrabes“ sein. 

Die Kosten einer Bestattung werden nur dann übernommen, wenn der Verpflichtete nicht in der Lage ist, diese zu tragen. Dass das auf immer mehr Personen zutrifft, belegen exemplarisch für das ganze Bundesgebiet die Zahlen aus Kassel. Die Zahl der Sozialamtsbestattungen ist von 2006 bis 2010 stetig gewachsen. Waren es 2006 noch 205 Fälle, steigerte sich deren Zahl allmählich über 212, 229 und 248 Fälle (2007 bis 2009). Mehr dazu in der November-Ausgabe der Friedhofskultur auf Seite 13.