Grüne Branche

Kauf von Zimmerpflanzen macht glücklich

, erstellt von

Eine neue britische Studie belegt, dass der Kauf von Zimmerpflanzen glücklich macht. Demnach machen uns Online-Einkäufe generell glücklicher, den größten Glückszuwachs erfahre man allerdings beim Kauf von grünen Mitbewohnern, der unsere positiven Gefühle um 67 Prozent steigen lässt.

Machen bis zu 67 Prozent glücklicher beim Online-Kauf, Zimmerpflanzen. Foto: Huy Phan/ Pexels

2.560 Personen wurden mit BMIS-Test befragt

Die britische Online-Plattform money.co.uk befragte kürzlich insgesamt 2.560 Personen vor dem Hintergrund herausfinden zu wollen, welche Produkte beim Online-Shoppen am meisten begeistern. Um das herauszufinden wurde in Zusammenarbeit mit Psychologen ein Emotionstest erarbeitet, den die Teilnehmer im Zeitraum von Februar bis März 2021 ausfüllen mussten. Dabei handelte es sich um eine Variante der sogenannten Brief-Mood-Identity-Scale (BMIS), die die Intensität von 10 verschiedenen Emotionen nach einem Online-Einkauf erfasse. Der Intensität jeder Emotion wurde eine Punktzahl zugewiesen, basierend auf ihrer Positivität, mit einer maximalen Punktzahl von 500 Punkten pro Item - je höher die Punktzahl, desto besser. Die Teilnehmer wurden außerdem gebeten, den gleichen Test vor dem Kauf auszufüllen, um den prozentualen Anstieg der positiven Emotionen beim Einkaufen zu ermitteln.

Online-Kauf von Zimmerpflanzen an der Spitze

Generell war festzustellen, dass Online-Einkäufe unsere positiven Gefühle um 56 % erhöhen. Doch bei Betrachtung der einzelnen Produkte zeigt das Ergebnis, dass auch Zimmerpflanzen bei Verbrauchern im Online-Shopping hoch im Kurs stehen. Der Kauf einer Zimmerpflanze erhöhe die Intensität unserer positiven Emotionen mehr als jede andere Transaktion. Mit 478 von 500 möglichen Punkten verbesserte sich die Stimmung nach dem Kauf einer Pflanze damit um ganze 67 Prozent. Dadurch wird abermals die so oft schon betonte positive Ausstrahlung von Pflanzen auf die persönliche Vitalität unter Beweis gestellt. Sie verbessern den Gemütszustand und heben die Stimmung. Auf den weiteren Plätzen folgen der Kauf einer Spielkonsole (66 Prozent) auf Rang zwei und der von Turnschuhen auf dem dritten Platz (64 Prozent).

„Einkaufen als Belohnung“

„Aus kultureller Sicht sind wir darauf konditioniert worden, Einkaufen als Belohnung zu sehen, entweder als Investition in uns selbst oder zur Befriedigung anderer. Das Einkaufen aktiviert wahrscheinlich den Nucleus accumbens in unserem Gehirn, wodurch Dopamin freigesetzt wird und wir motiviert werden, das Verhalten zu wiederholen. […] Unser Gehirn ist lernfähig, und Einkaufen kann Stress abbauen, bei Langeweile für Unterhaltung sorgen und uns einen Dopaminschub verpassen. Das belohnende Gefühl lässt uns immer wieder neue Dinge kaufen, zumal unsere Aufregung und Vorfreude nach dem Erhalt des Artikels abklingt", erklärt Psychologe Lee Chambers. „Unsere Untersuchung zeigt, wie kleine Einkäufe die Emotionen der Kunden auf positive Weise steigern können - etwas, das wir alle nach den vergangenen 12 Monaten brauchen. Mit einem durchschnittlichen Anstieg der positiven Emotionen um 63% über alle Top-10-Einkäufe hinweg, scheint es, dass der Online-Einkauf von Gegenständen wie Zimmerpflanzen, Turnschuhen und Kerzen im Moment viel mehr Freude auslöst, als die Buchung eines Urlaubs, die mit einer Menge zusätzlicher Unsicherheit einhergeht“, fügt Catherine Hilley von money.co.uk hinzu. Die vollständigen Rankings sind in folgendem Blogpost in englischer Sprache einzusehen. (Grafik: money.co.uk)

Cookie-Popup anzeigen