Grüne Branche

Kein Reiserschnittgarten im Insultheimer Hof, aber Gesellschafter bleiben im Boot

Die Gesellschafterversammlung der Reiserschnittgarten Baden-Württemberg GmbH & Co. KG hat bei ihrer Sitzung am 3. Januar erwartungsgemäß beschlossen, der Empfehlung des Aufsichtsrates – siehe TASPO 51/2012 – zu folgen und keinen Reiserschnittgarten im Insultheimer Hof (Gemarkung Hockenheim) zu realisieren.

In Baumschulen zweckgebunden für den Reiserschnittgarten produzierte 6.500 Reiserstämme sollen im kommenden Frühjahr im bestehenden Reiserschnittgarten Weinsberg gepflanzt werden.

Die Suche nach einem neuen geeigneten Standort für einen Reiserschnittgarten in Baden-Württemberg werde wieder intensiviert, betonte Geschäftsführerin Sabine Fey auf TASPO-Anfrage. Es sei klar, dass die Anlage in Weinsberg aufgrund der Pflanzenschutzprobleme nicht auf Dauer als Reiserschnittgarten betrieben werden kann.

Sie ergänzte, dass alle 49 Gesellschafter „weiter im Boot“ sind. Nach wie vor stünden Landesmittel als Anschubfinanzierung für den Aufbau einer neuen Anlage zur Verfügung, auch wenn ein Teil der Mittel für Gutachten benötigt wurde. (eh)