Grüne Branche

Keine krebserregenden Stoffe mehr im Straßenbau

Straßen enthalten teilweise krebserregende teer- oder pechhaltige Bindemittel. Diese werden bei den Straßenerneuerungen wiederverwendet. Das sei weder ökologisch noch wirtschaftlich sinnvoll, kritisierte der Bundesrechnungshof in seinen von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegten Prüfergebnissen.

Stattdessen wäre es möglich, die krebserregenden Substanzen nahezu rückstandsfrei zu verbrennen. Durch die Wiederverwertung hingegen bleiben die als gefährlich eingestuften Substanzen im Wirtschaftskreislauf erhalten, was später hohe Wiederaufbereitungs- oder Entsorgungskosten verursachen werde.

Der Bundesrechnungshof hält es daher für sachgerecht, dass das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) künftig auf die Wiederverwertung des krebserregenden Abfalls verzichten will. (ts)