Grüne Branche

Kleiner Berliner Bär – Renée Sintenis

Das bekannteste Werk von Renée Sintenis (1888–1965) kennen alle Berliner. Ein junger, aufrecht schreitender Bär steht lebensgroß in Bronze auf hohem Granitsockel zwischen Dreilinden und dem Zehlendorfer Autobahnkleeblatt. Als Werbesymbol grüßt er die ankommenden und abreisenden Gäste. Nachbildungen des „Berliner Bären“ stehen auch als Berliner Wahrzeichen in vielen deutschen Städten und auf Fernstraßen.

Die Bildhauerin Renée Sintenis schuf den Entwurf des kleinen Bären bereits im Jahre 1932, er wurde im Jahre 1951 zum Stadtsymbol Berlins und diente auch als Auszeichnung „Goldener und Silberner Bär“ für die Berliner Filmfestspiele.

Die Künstlerin ist durch ihre Tierdarstellungen in Zeichnungen, Grafiken und Kleinskulpturen bekannt geworden. Sie schuf in zahlreichen Variationen Fohlen, Esel, Böckchen, Hunde und Bärenkinder, die die Tiere in ihren natürlichen Bewegungen zeigen. Die Arbeiten entstanden nicht unmittelbar nach der Natur, sondern aus der Kraft ihres Gedächtnisses. Mehr dazu in der Oktober-Ausgabe der Friedhofskultur auf Seite 25.