Grüne Branche

Klimabäume pflanzen

Mehr Grün für weniger CO2
Sie binden das Klimagas Kohlendioxid und produzieren gleichzeitig Sauerstoff – mit ihrem natürlichen Stoffwechsel sind Pflanzen die Basis für jegliches Leben auf der Erde. In jüngster Zeit werden diese Leistungen von Pflanzen, insbesondere von Bäumen, im Zusammenhang mit den negativen Auswirkungen des Klimawandels auf unser Lebensumfeld neu bewertet.

Der Klimawandel verstärkt die Belastungen, denen Stadtbäume heute schon ausgesetzt sind. Im "Klimabaumsortiment 2014" des BdB und der Stiftung Klimawald sind besonders robuste Baumarten zu finden. Foto: BdB.

Denn ihre klimatisch positiven Eigenschaften machen sich besonders in den Städten bemerkbar, wo inzwischen mehr als die Hälfte der Menschen weltweit leben. Dort sind aufgrund der Gebäudedichte, des Verkehrs und des hohen Versiegelungsgrades ohnehin höhere Temperaturen und eine trockenere Luft die Regel. „Bäume filtern Feinstaub aus der Luft. Mit ihren schattenspendenden Blattkronen und der Verdunstung von Wasser kühlen sie außerdem ihre Umgebung“, erklärt Helmuth Schwarz vom Bund deutscher Baumschulen (BdB). „Durch den Klimawandel müssen sie jedoch immer extremeren Wetterverhältnissen und steigenden Umweltbelastungen standhalten.“

In ihrem „Klimabaumsortiment 2014“ haben der BdB und die Stiftung Klimawald Bäume aufgenommen, die robust sind – auch unter den veränderten Bedingungen: Hainbuche (Carpinus betulus), Rotbuche (Fagus sylvatica), Stieleiche (Quercus robur), Winterlinde (Tilia cordata), Ginkgo (Ginkgo biloba), Libanon Zeder (Cedrus libani), Schwarzkiefer (Pinus nigra ssp. Nigra) und Vogelbeere (Sorbus aucuparia) gelten als besonders unempfindliche Baumarten und werden daher von den Experten für Neupflanzungen empfohlen.

Weitere Informationen sind unter www.gruen-ist-leben.de zu finden.

Quelle: BdB