Kompostkultursubstrat in Baumschulen

Veröffentlichungsdatum:

Seit einigen Jahren ist eine Renaissance der Kompostwirtschaft feststellbar. Komposte tragen dazu bei, den Torfabbau zu reduzieren, die letzten Moorlandschaften zu erhalten und die knapper werdenden Phosphor-Vorräte auf unserem Planeten zu schonen. Moderne, RAL-gütegesicherte Kompostkultursubstrate finden nun wieder mehr Verwendung im Erwerbsgartenbau. Ein Beispiel dafür ist das Kompostkultursubstrat Fruterra plus K von Flormaris (Nerenburg) in der Baumschule Josef Röös (Kevelaer). Seit fünf Jahren wird es dort als "Universalerde" eingesetzt: Ob zum Stecken, Pikieren oder Topfen - und das für eine Vielzahl von Arten, Sorten und Kulturverfahren. Der Substratkompost sorge für eine gute pH-Wert- und Nährstoffpufferung und bevorrate die Erde mit Haupt- und Spurennährstoffen in teils langsamfließender Depotform. Der Torfanteil in mittlerer Struktur sorge für eine gute Luft- und Wasserführung sowie schnelle und gesunde Wurzelbildung. Weitere Vorteile lägen in der höheren Standfestigkeit der Container auf Grund des gößeren Substratgewichtes und des unterdrückenden Effekts auf bodenbürtige Krankheiten wie Phytophtora.

Cookie-Popup anzeigen