Grüne Branche

Kraft und Würde der Arbeit: Fritz Koelle

Fritz Koellle, 1895 als Sohn eines Augsburger Fabrikbesitzers geboren, suchte lange Zeit nach einem Weg zu künstlerisch erfolgreicher Tätigkeit. Als Klempner an der Handwerkerschule in Augsburg ausgebildet, besuchte er eine Fachschule für Edelmetall, arbeitete als Goldschmied in München und begann dort ein Studium an der Staatsschule für angewandte Kunst Es entstanden erste Plastiken, dann musste er in den Weltkrieg ziehen. Nach traumatischen Kriegserlebnissen fand er nach Kriegsende neue künstlerische Ausdrucksformen in Form kleiner Tierplastiken.

 Als Schlüsselerlebnis bezeichnete er selbst den Besuch in einem Bergwerk in St. Ingbert, zu dem ihn sein künftiger Schwiegervater, ein Bergmann, eingeladen hatte. Bei dem Aufenthalt „unter Tage“ erlebte er, wie schwer und unter welchem großen körperlichen Kraftaufwand die Menschen dort arbeiteten. Dieses Erlebnis faszinierte ihn und gab ihm die lange gesuchte künstlerische Inspiration. Mehr zum Leben und Wirken von Fritz Koelle lesen Sie in der September-Ausgabe der Friedhofskultur auf Seite 26.

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