Kreative Grabgestaltung: Das bunte Blumenbeet ist ein Gruß der Hinterbliebenen

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Ob buntes Beet, Strukturbeet oder Biedermeierbeet – wichtig sei, sich vorher intensiv mit Pflanzen und Farben zu beschäftigen. Dies riet Anja Kocks vom Gartenbauzentrum Essen den badischen Friedhofsgärtnern auf der Landesfachgruppentagung in Karlsruhe. Auch Gräber mit bunten Beeten sollen Ruhe ausstrahlen. Eine Leitpflanze soll den Ton angeben und die Farbenzusammenstellung muss den Farbkreis berücksichtigen. Gut kombinierbar sind jene Farben, welche auf der Skala nebeneinander oder sich gegenüber liegen. Bei den auf dem Farbkreis benachbarten Farben passen zum Beispiel Gelb/Orange oder Blau/Violett sehr gut zusammen. Dies gilt ebenso für jeweils hellere und dunklere Töne. Schwieriger zu kombinieren seien die Rot-Töne. Dennoch fordert Anja Kocks auf, mutig zu bleiben. Interessante Effekte ließen sich zum Beispiel im Pink/Orange-Übergang erzielen. Die verschiedenen Pflanzen sollten nicht gleichmäßig übers Grab verteilt, sondern die anderen Pflanzen einer Leitpflanze untergeordnet werden. Als ruhige Begleitpflanzen eignen sich auch diverse dunkellaubige und grün-weiße Blattpflanzen. Der Kunde sollte die Kreativität und das Know-how, welches hinter dem Beet steckt, erkennen. Durch geschickte Höhenstaffelung des Beetes lasse sich Spannung erzeugen. Bei Begleitpflanzen gelte der Grundsatz: „Weniger ist mehr.“

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