Grüne Branche

Kreative Vielfalt auf Deutschlands Friedhöfen

Der „Tag des Friedhofs“ im September 2011 bietet in vielen Städten und Gemeinden Deutschlands ein breitgefächertes Programm,Friedhofsgärtner präsentieren Möglichkeiten individueller Grabgestaltung.

Foto: BdF

Seit nunmehr zehn Jahren ist der "Tag des Friedhofs" eine feste Größe im Veranstaltungsprogramm vieler Städte. Unter dem Motto „Formen, Farben, Vielfalt – Es lebe der Friedhof“ finden am dritten September-Wochenende (17.09 - 18.09.2011) bundesweit Aktionen statt. Die Friedhofsgärtner und auf dem Friedhof tätigen Gewerke machen dann mit einem breitgefächerten Programm auf die gesellschaftliche Bedeutung des Friedhofs und die Formen moderner Trauerkultur aufmerksam.  

Die Veranstalter werden auch in diesem Jahr wieder alle kreativen Möglichkeiten ausschöpfen, um den Tag des Friedhofs attraktiv zu gestalten. Im vergangenen Jahr gab es bundesweit über 50 Veranstaltungen. Diese Zahl könnte auch 2011 unter dem Motto „Formen, Farben, Vielfalt – Es lebe der Friedhof!“ erreicht werden. Friedhofsgärtner, Steinmetze und Bestatter werden die Möglichkeiten moderner Trauerkultur von der Begräbnisfeier bis zur individuellen Grabgestaltung zeigen. Vielerorts wird es zudem Aktionen wie Lesungen, Diskussionen, Live-Musik und Führungen über den Friedhof geben.  

Der zweite Teil des Mottos ist auch der Titel der bundesweiten Friedhofsgärtner-Kampagne „Es lebe der Friedhof!“, die in diesem Herbst bereits ins dritte Jahr geht. Lüder Nobbmann, Vorsitzender des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF): „Viele unserer Mitgliedsbetriebe werden zum Tag des Friedhofs mit kreativ gestalteten Mustergräbern die Möglichkeiten sichtbar machen, der persönlichen Erinnerung an den Verstorbenen auch in der Grabgestaltung individuellen Ausdruck zu verleihen.“  

Der „Tag des Friedhofs“ wurde erstmals im Jahr 2001 veranstaltet. Initiiert hat diese Aktion der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) gemeinsam mit den bundesweit tätigen Friedhofsgärtnern, Steinmetzen, Bestattern, Floristen, den Städten und Kommunen sowie Religionsgemeinschaften und Vereinen. Seitdem haben die Initiatoren einiges bewegt. Dies belegen auch die steigenden Besucherzahlen. So wurden beispielsweise im vergangenen Jahr über 2.000 Gäste auf dem Mainzer Hauptfriedhof gezählt, und der Ohlsdorfer Parkfriedhof in Hamburg verzeichnete sogar rund 6.000 Besucher.  

Roland Wagner, Marketingverantwortlicher beim BdF: „In den zehn Jahren haben wir sehr viel angestoßen und daran mitgewirkt, dass das Bewusstsein für die Bedeutung des Friedhofs für die Gesellschaft allgemein und als Ort der Stille und des Atemholens im Speziellen gewachsen ist.“ Dieses Bewusstsein gelte es auch weiterhin bei allen Altersgruppen zu wecken und wachzuhalten. Der BdF-Vorsitzende Lüder Nobbmann bringt es auf den Punkt: „Der Tod gehört zum Leben, und der Friedhof ist immer noch der Ort, an dem dies für jeden erlebbar wird.“

Mehr Informationen
www.tag-des-friedhofs.de




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