Grüne Branche

Kundenkontakt: Friedhofsgärtner sollten ins Internet

Ein eigener, attraktiver Internetauftritt sollte für jeden Friedhofsgärtner heute ein Muss sein, und zwar aus zwei Hauptgründen, ist Martin Dziuk (IWI GmbH, Münster) überzeugt.

Große Bilder, klar strukturiert: Internetauftritt der Hannoverschen Friedhofsgärtnerei Rechter. Screenshot: Kathrin Weiß

Zum einen leben Familien heute sehr verstreut, Familienangehörige suchen im Trauerfall deshalb immer öfter den passenden Friedhofsgärtner am Ort der Bestattung über das Internet. Zum anderen sind immer mehr auch Ältere online: „Mehr als 70 Prozent unserer älteren Kunden sind im Internet“, weiß Dziuk – und zwar durchschnittlich fünf Tage in der Woche, in der Regel zwischen 100 und 120 Minuten pro Tag. Allerdings nutzen die Älteren das Internet vorwiegend zur Informationsgewinnung, erst in zweiter Linie zur Kommunikation. Und gehen – überraschend oft – auch schon über das Handy ins Internet.

Für Friedhofsgärtner bedeuten diese Entwicklungen: Sie sollten unbedingt mit einer klar und übersichtlich aufgebauten Internetseite präsent sein, mit großen, emotionalen Bildern, einer strukturierten Menüführung, einem schlichten und klaren Design und Wiedererkennungseffekt. „Viele Friedhofsgärtnereien kommen hier mit sieben bis acht Seiten, über Unterpunkte erreichbar, aus“, weiß Dziuk. Wer tiefer gehen will, beispielsweise aufgrund seines breiten Dienstleistungsangebotes, kann das ebenfalls tun.

Immer aber sollten für Kunden mit schnellem Kontaktbedürfnis eine Telefonnummer und ein gut erkennbares Kontaktformular an vorderster Stelle stehen. Vorausschauend sollten Betriebe zudem ein System wählen, das einen relativ einfachen Übergang zur mobilen, über das Handy lesbaren Website möglich macht.

Viele Unternehmen wie die Friedhofsgärtnerei Rechter in Hannover (www.rechter-hannover.de) setzen ein an ein Content Management System (CMS) gekoppeltes System ein, das sich an den bundesweit einheitlichen Internetauftritt der Treuhandstellen anknüpfen lässt, den eigenen Auftritt aber trotzdem je nach eigenen Bedürfnissen individuell abwandeln und auf Wunsch – die Tendenz dazu ist zunehmend – selbst pflegen lässt. Unter anderem hat das Unternehmen IWI (www.iwi.de) hier Erfahrungen mit dem Friedhofsbereich. (kla)