Grüne Branche

Kunstprojekt „behütet und beschirmt“

Unter der Überschrift „Wo die Erinnerung blüht: Sommerliche Friedhöfe – Orte des Lebens“ fanden vom 24. Juni bis zum 28. Juli verschiedenste Veranstaltungenin und an evangelischen Friedhöfen im Stadtgebiet Nürnbergs statt. Die Kunstinstallation „behütet und beschirmt“ des Nürnberger Künstlers Wolfgang Weber war dabei der aufwendigste Versuch, mit sinnenfälligen Eindrücken zu vermitteln, dass ein Friedhof nicht nur Trauer, Tod und Abschied beherbergt, sondern auch Hoffnung und Leben Raum gibt.

Denkanstöße auf dem Friedhof: die ungewöhnliche Kunstinstallation sollte zum Gespräch anregen. Foto: Daniel Szemerédy

Inspiriert von dem Psalmvers „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt...“ hatte Weber dabei 25 gelbe Sonnenschirme im Gräberfeld südlich der Johanniskirche aufgespannt. Sie sollen den Raum zwischen Erde und Himmel sichtbar machen, aber auch die Verbindung zwischen Himmel und Erde, Gott und Menschen darstellen und Gottes Schutz symbolisieren. Begleitet wurde die Installation von verschiedenen Veranstaltungen, beispielsweise einer Lesung oder einem Konzert.

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