Grüne Branche

Laga Papenburg: ZVG-Präsident Mertz besichtigt Gartenschau-Gelände

„Ein rundes Konzept, von dem Papenburg noch lange profitieren wird.“ Diese Bilanz zog Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), nach dem Rundgang im neu gestalteten Papenburger Stadtpark, dem Gelände der Landesgartenschau. Auf Einladung der hiesigen Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann besuchte Mertz das Baugelände der Landesgartenschau Papenburg. 

Beim Rundgang über das Landesgartenschaugelände in Papenburg (v.l.): Gerd Schulz (Vorsitzender Förderverein Landesgartenschau) Stefan Schulz (Vizepräsident WVG), Henning Sannemann (Präsident WGV), Jan Peter Bechtluft (Bürgermeister von Papenburg), Gitta Connemann (MdB), Lars Johannson (Landesgartenschau-Geschäftsführer), Jürgen Mertz (ZVG-Präsident), Lutz Arnsmeyer (Geschäftsführer WVG) und Hajo Hinrichs (Vizepräsident WVG). Foto: Landesgartenschau Papenburg 2014

Gartenschauen seien ein „Instrument der modernen Stadt- und Regionalentwicklung“, sind sich Mertz und Connemann einig. In einer Hochburg des Gartenbaus – und das sei Papenburg – sei eine Gartenschau ein gutes Mittel, um das „Schöne des Grüns“, neben der wirtschaftlichen Bedeutung der Branche, sichtbar zu machen, betonte Connemann, die zugleich neue Vorsitzende des Agrar-Ausschusses im Bundestag ist. „Es ist eine großartige Leistung, eine Landesgartenschau zu schultern“, lobt Gitta Connemann die Stadt Papenburg. In Niedersachsen gibt es keine gesonderte Landesgartenschauförderung.

Der letzte Impuls, sich ein drittes Mal um die Landesgartenschau zu bewerben, sei aus der Papenburger Wirtschaft, namentlich vom Fördervereinsvorsitzenden und Gärtner Gerhard Schulz gekommen, erinnert Bürgermeister Jan Peter Bechtluft. Die Zusage, sich mit einer Million Euro an den Investitionen zu beteiligen, habe die Entscheidung der Stadt für die Landesgartenschau befördert. Und man könne schon jetzt gut erkennen, was sich getan habe in der Stadt, im Park und an der Alten Werft. „Unser Ziel ist, mit der Gartenschau eine nachhaltige Stadt- und Tourismusentwicklung neben dem Industrietourismus anzustoßen“, so Bechtluft. (laga)