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Laga Zülpich 2014: Skulpturengarten Marti Faber entsteht

Kunst im Dialog mit der Natur: Fünf raumgreifende Kunstobjekte der Zülpicher Künstlerin Marti Faber sollen während der Landesgartenschau Zülpich 2014 die Blicke auf sich ziehen. Im Seepark entsteht daher jetzt auf dem oberen Seeplateau mit Blickrichtung zum Wassersportsee der „Skulpturengarten Marti Faber“. 

Erste Impression aus dem Skulpturengarten Marti Faber. Werkfoto

„Natur und Kunst gehen im ‚Skulpturengarten Marti Faber‘ eine einzigartige Symbiose ein. In dieser Einheit spiegelt sich das natürliche Werden und Vergehen des Menschen und der Natur gleichsam wider“, zeigte sich Judith Dohmen-Mick, Prokuristin der Landesgartenschau Zülpich 2014 GmbH begeistert.

Die bis zu drei Meter hohen und anderthalb Meter breiten Kunstwerke sind aus Stahlplatten gefertigt und wiegen zusammen acht Tonnen. Sie zeigen menschliche Gesichter mit markanten Zügen. „Menschen in ihrer ganzen Vielfalt sind mein Thema und finden sich in nahezu allen Werken von der filigranen grafischen Arbeit bis zur wuchtigen Metall-Plastik wider. Ich wünsche mir, dass die Besucher der Landesgartenschau Zülpich 2014 in die Erlebniswelt Mensch eintauchen und dabei eine eigene Perspektive auf Kunst und Natur gewinnen“, sagt Marti Faber.

Die Stahlkunstwerke bilden zu den umgebenden Wildblumenbeeten einen interessanten Kontrast. Ihre Gemeinsamkeit: beide verändern sich im Jahresverlauf. Die Stahlskulpturen ändern ihr Erscheinungsbild kontinuierlich, da sie der Witterung ausgesetzt sind und unter freiem Himmel Patina ansetzen.

Alle Objekte im „Skulpturengarten Marti Faber“ der Landesgartenschau Zülpich 2014 sind die komplementären Kunstwerke zu den Stahlskulpturen, die in der Kreisstadt Euskirchen auf der Kommerner Straße aufgestellt wurden. Vier dieser Objekte sind sozusagen die Negativschablonen von diesen Stahlgesichtern. Das fünfte Kunstwerk ist dagegen ein Positiv, hier erhielt Euskirchen zuvor die Negativschablone. (ts/laga)